Neuer Concourse D im Flughafen Dubai: Passagiere müssen bald draufzahlen.

FinanzierungDubai führt Flughafensteuer für Passagiere ein

Premiere in Dubai: Zur Finanzierung des Flughafenausbaus führt das Emirat eine neue Abgabe ein. Neu müssen alle Passagiere – auch im Transit – eine Steuer zahlen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Wer nach dem 30. Juni aus Dubai abfliegt und seinen Flug nach dem 1. März gebucht hat, zahlt drauf. Dubai führt eine Abflugssteuer für Passagiere ein, die Fluggesellschaften seit Anfang März für Ticketbuchungen ab Juli abrechnen müssen. 35 Dirham (umgerechnet rund 8,50 Euro) hat künftig jeder Passagier zu zahlen, der ab einem Flughafen im Emirat abfliegt.

Mit der neuen Abgabe will das Emirat den Ausbau seiner Flughäfen finanzieren. Auch Transitpassagiere, die einen Großteil der Gesamtzahl an Reisenden ausmachen, müssen die Gebühr zahlen, teilt das Emirat in einer offiziellen Stellungnahme vom 30. März mit. Von der Steuer ausgenommen sind Crews, Passagiere, die jünger sind als zwei Jahre und Passagiere, deren Ankunfts- und Abflugsnummer dieselbe ist.

Wachstum muss bewerkstelligt werden

78 Millionen Passagiere durchreisten den Dubai International Airport im Jahr 2015. Über hundert Airlines fliegen ihn derzeit aus 240 Destinationen weltweit an. Damit hält er den Titel des verkehrsreichsten Flughafens für internationale Passagiere – vor London Heathrow. Die Passagierzahlen nehmen stetig zu, weshalb der Flughafen zuletzt im Februar die Kapazität durch den Bau des neuen Concourse D auf 90 Millionen Passagiere erhöhte. Die weitere Expansion soll nun durch die neue Steuer finanziert werden.

Auch der Ausbau von Dubais zweitem Airport, dem Al-Maktoum International Airport, soll so finanziert werden. Dessen Kapazität soll laut Angaben der Regierung nach Fertigstellung 120 Millionen Passagiere betragen. Er könnte aber auch noch weiter ausgebaut werden. Auch wenn es für Dubai die erste Steuer dieser Art ist – in vielen Ländern ist es schon gang und gäbe, den Passagieren eine Gebühr zu verrechnen – auch in Deutschland.

Erstmals auch eine Mehrwertsteuer

Zwar ist Öl für das Emirat Dubai keine wichtige Einnahmequelle mehr. Der Rohstoff trägt weniger als 1,5 Prozent zu den Staatseinnahmen bei. Aber für die gesamten Vereinigten Arabischen Emirate ist der fallende Ölpreis ein Problem. Indirekt trifft das auch Dubais Wirtschaft. So führen alle Emirate erstmals auch eine Mehrwertsteuer ein.

[poll id="8"]

Mehr zum Thema

Neuer Concourse D im Flughafen Dubai: Passagiere müssen bald draufzahlen.

Flughafen Dubai eröffnet neue Riesen-Halle

etihad airways airbus a321 lr duesseldorf

Iran-Krieg kostet Flughafen Düsseldorf 100.000 Fluggäste pro Monat

Emirates Airbus A380

Wenn nur 25 Fluggäste im Airbus A380 sitzen

Raktenenwarnung: Führte zur Schließungd es Luftraums

Vereinigte Arabische Emirate mussten ihren Luftraum vollständig schließen

Video

wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies