14 Ziele reichen, um Easyjet am Flughafen Zürich zur Nummer zwei zu machen. Das verschafft der Billigairline sogar Mitspracherecht bei einem wichtigen Thema.
In der Schweiz ist Easyjet etabliert. Die Billigairline aus Großbritannien, die auch die Tochter Easyjet Switzerland besitzt, kommt auf 26 Prozent Marktanteil. Das ist vor allem der Macht an den Standorten Basel und Genf geschuldet. In Basel sind es 55 Prozent, in Genf 47 Prozent Marktanteil. Auch in Zürich wächst die Fluggesellschaft.
Easyjet baut am größten Flughafen der Schweiz aus. Insgesamt 14 Ziele bedient sie im Sommerflugplan, der am 30. März gestartet ist. Damit wird sie laut eigener Aussage zur Nummer drei in Zürich. Der Marktanteil ist dennoch ziemlich klein: Auf zwei Prozent bringt es Easyjet.
Je nachdem, wie man die Liste anschaut, reichen diese zwei Prozent allerdings sogar für den zweiten Platz. Denn die Plätze eins und zwei belegen Swiss und Edelweiss - beides Töchter von Lufthansa Group. Das hat auch zur Folge, dass Easyjet ein bisschen mehr Macht bekommt.
Denn: die zwei größten Fluggesellschaften in Zürich haben einen Platz am Verhandlungstisch, wenn es um die Gebühren geht. Das bestätigt auch der Flughafen Zürich auf Anfrage von aeroTELEGRAPH. Im April starten diese Verhandlungen.
Neben den Airlines sind unter anderem auch die Vertreter der Geschäftsreisefliegerei und der Fracht am Verhandlungstisch vertreten. Die dort ausgehandelten Bedingungen werden frühestens Anfang 2026 in Kraft treten.