Airbus A319 von Easyjet in Zürich: Die Airline baut aus.

Ausbau in der SchweizWarum Zürich für Easyjet wieder interessant ist

Die britische Billigairline baut am größten Schweizer Flughafen stark aus. Im Sommer fliegt sie 14 Ziele an. Das hat auch mit einem Strategiewechsel von Easyjet zu tun.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es gibt eine neue Nummer zwei nach der Lufthansa-Gruppe am Flughafen Zürich: Easyjet baut aus und bietet im Sommer 14 Ziele ab dem größten Schweizer Flughafen an. Rom wird sogar zwei Mal täglich bedient - eine Folge der Übernahme von ITA Airways durch Lufthansa.

Zudem geht es seit dem 30. März nach Palma de Mallorca, gefolgt von Malaga am 31. März und Faro am 1. April. Ab Mai folgt die Strecke nach Edinburgh und von Juni bis August wird Olbia fünf Mal pro Woche bedient. Im Winter kommen zudem Flüge aus London-Stansted hinzu. Sie bringen Skitouristinnen und -touristen ins Land. Hingegen werden einzelne andere Flüge - etwa nach Olbia - nur im Sommer bedient.

Dank Basen an Zielorten mehr Zürich-Flüge

Doch wieso ist Zürich wieder interessant für Easyjet? Lange hieß es, die Gebühren seien zu hoch und der verspätungsgefährdete Betrieb in Zürich lasse sich mit den Ansprüchen einer Billigairline nur schwer vereinen. Thomas Haagensen, Direktor Märkte Europa bei Easyjet, erklärt verschiedene Gründe für den Ausbau ab Zürich.

«Früher hatten wir mehr Basen an großen Flughäfen», erklärt er. Inzwischen setze Easyjet aber darauf, Basen eher an den populären Destinationen - wie eben zum Beispiel Palma de Mallorca oder Malaga - zu eröffnen. Von denen aus lasse sich Zürich dann günstig anbinden, ohne dass man Flugzeuge in der Schweiz stationieren muss.

Wette auf Easyjet Holidays

So sind denn auch die Flugzeuge, die nach Zürich fliegen, keine der Schweizer Tochter Easyjet Switzerland. Denn die sind allesamt in Basel und Genf stationiert. Auf diesen Flughäfen ist Easyjet mit 55 und 47 Prozent Marktanteil vertreten.

Zudem setzt Haagensen große Hoffnungen in das Potenzial von Easyjet Holidays. Den hauseigenen Reiseveranstalter gibt es seit 2019, doch seit dem Ende der Einschränkungen durch die Pandemie wächst er kräftig. 2,6 Millionen Kundinnen und Kunden buchten 2024 Ferien bei Easyjet. Für 2025 ist ein Wachstum von 25 Prozent geplant.

Auch Zürich als Ziel interessant

In der Schweiz ist das Angebot erst seit 2024 verfügbar. Kunden ab Zürich haben laut Haagensen demnächst Zugang zu 400 Hotels an den entsprechenden Zielen. Doch es geht auch umgekehrt. «Zürich ist auch als Destination interessant», so Haagensen. Denn der Trend gehe auch im Veranstaltergeschäft zu Städtereisen.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet will Airbus A319 schneller ausmustern

ticker-easyjet

Easyjet Holidays startet Vertrieb über Reisebüros in Deutschland

ticker-easyjet

Streiks sorgen in Italien für Probleme im Luftverkehr - vor allem Easyjet betroffen

ticker-easyjet

Easyjet garantiert stabile Preise für Sommerreisen

Video

Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
sicherheitsroboter flughafen hamburg
Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.
Timo Nowack
Timo Nowack
kuwait airport
Nach einem iranischen Drohnenangriff musste Kuwait den kommerziellen Flugverkehr am Mittwoch vorübergehend einstellen. Der internationale Flughafen des Landes wurde schwer beschädigt, mindestens ein Menschen wurde getötet, viele weitere verletzt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg