Der Modulbau: Kommt auf der Südseite des Dock B zu liegen.

ModulbauWo am Flughafen Zürich neue Gates, Läden und Lounges entstehen

Der größte Schweizer Airport baut seinen Flugsteig Dock A neu. Bis der Neubau steht, fehlt es ihm an Platz. Den schafft der Flughafen Zürich mit einem temporären Ersatzbau.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Im Vorfeld auf der Südseite von Dock B klafft ein großes, rund 30 Zentimeter tiefes Loch. Seit vergangenem September laufen hier Tiefbauarbeiten. In den kommenden Wochen wird sich das ändern. Dann wird in die Höhe gebaut. Denn bis 2027 erstellt der Flughafen Zürich an der Stelle ein neues, fünfstöckiges Gebäude.

Ein architektonisches Meisterwerk wird es nicht. An der Stelle entsteht ein Zweckbau mit grauer Fassade und großen, dunklen Fensterbändern. Schon sein Name zeigt, dass er zwar notwendig ist, aber keine Hauptrolle spielen wird. Modulbau nennt ihn der Flughafen Zürich.

Der Bau des neuen Dock A bringt temporär Platznot

Der größte Schweizer Airport lässt das Gebäude mit dem unprätentiösen Namen erstellen, weil er das Dock A abreißen und an seiner Stelle einen komplett neuen Flugsteig bauen wird. Bis zum Abschluss der Arbeiten am 500 Meter langen Neubau mit Gates, Shopping- und Gastronomieflächen und einem neuen Kontrollturm wird es an Platz mangeln. Und das obwohl das alte Dock A bis zur Eröffnung des neuen - aktuell wird mit dem Jahr 2033 geplant - weiterhin in Betrieb bleibt.

Da kommt der Modulbau ins Spiel. In seinem Erdgeschoss werden acht Bus-Gates untergebracht. Die erste Etage dient als Aufenthalts- und Wartebereich und wird mit Restaurants und Bars ergänzt. In den beiden darüber liegenden zwei Etagen sind Lounges vorgesehen. Die oberste wird für technische Einrichtungen sowie als Lagerfläche genutzt. Einen Keller wird es nicht geben. Der gesamte Bereich wird hinter der Sicherheitskontrolle liegen, also Airside sein, wie man im Jargon sagt.

Der Modulbau soll zurückgebaut werden

Das neue Gebäude ist nicht für die Ewigkeit gemacht. «Langfristig soll der Modulbau rückgebaut werden», erklärt eine Sprecherin des Flughafens Zürich. Allerdings sei noch offen, ob er auch nach Eröffnung des neuen Dock A noch etwas als Ersatzfläche «für andere größere Infrastrukturprojekte» dienen werde.

Mit dem Neubau des Dock A verliert Swiss als größte Nutzerin des Flughafens auch Platz. Unter anderem müssen die First Class- und die für Business Class- und Senatoren-Lounges weichen. Für sie und fürs Check-in der Business- und First Class-Gäste sowie die besten Vielfliegerinnen und -flieger baut sie ebenfalls. Der neue Bereich von Swiss werde «gemäß heutiger Planung im Terminal 2» zu liegen kommen, also die Halle im oder neben dem Gebäude mit dem Check-in 2. Das Projekt befinde sich allerdings noch in der Planungsphase. Details dazu könne man daher keine kommunizieren.

Diverse  Bereiche werden temporär im Modulbau untergebracht.

Mehr zum Thema

ticker-zuerich-zrh-2

Flughafen Zürich führt im Herbst wichtige Bauarbeiten auch nachts durch

ticker-zuerich-zrh-2

Flughafen Zürich verkleinert die Geschäftsleitung

tablet webcam airbus a380 emirates zuerich

Welche Flughäfen Sie vom Sofa aus am besten beobachten können

ticker-zuerich-zrh-2

Flughafen Zürich übertrifft 2025 erstmals wieder Vorpandemieniveau

Video

Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack