Der Modulbau: Kommt auf der Südseite des Dock B zu liegen.

ModulbauWo am Flughafen Zürich neue Gates, Läden und Lounges entstehen

Der größte Schweizer Airport baut seinen Flugsteig Dock A neu. Bis der Neubau steht, fehlt es ihm an Platz. Den schafft der Flughafen Zürich mit einem temporären Ersatzbau.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Vorfeld auf der Südseite von Dock B klafft ein großes, rund 30 Zentimeter tiefes Loch. Seit vergangenem September laufen hier Tiefbauarbeiten. In den kommenden Wochen wird sich das ändern. Dann wird in die Höhe gebaut. Denn bis 2027 erstellt der Flughafen Zürich an der Stelle ein neues, fünfstöckiges Gebäude.

Ein architektonisches Meisterwerk wird es nicht. An der Stelle entsteht ein Zweckbau mit grauer Fassade und großen, dunklen Fensterbändern. Schon sein Name zeigt, dass er zwar notwendig ist, aber keine Hauptrolle spielen wird. Modulbau nennt ihn der Flughafen Zürich.

Der Bau des neuen Dock A bringt temporär Platznot

Der größte Schweizer Airport lässt das Gebäude mit dem unprätentiösen Namen erstellen, weil er das Dock A abreißen und an seiner Stelle einen komplett neuen Flugsteig bauen wird. Bis zum Abschluss der Arbeiten am 500 Meter langen Neubau mit Gates, Shopping- und Gastronomieflächen und einem neuen Kontrollturm wird es an Platz mangeln. Und das obwohl das alte Dock A bis zur Eröffnung des neuen - aktuell wird mit dem Jahr 2033 geplant - weiterhin in Betrieb bleibt.

Da kommt der Modulbau ins Spiel. In seinem Erdgeschoss werden acht Bus-Gates untergebracht. Die erste Etage dient als Aufenthalts- und Wartebereich und wird mit Restaurants und Bars ergänzt. In den beiden darüber liegenden zwei Etagen sind Lounges vorgesehen. Die oberste wird für technische Einrichtungen sowie als Lagerfläche genutzt. Einen Keller wird es nicht geben. Der gesamte Bereich wird hinter der Sicherheitskontrolle liegen, also Airside sein, wie man im Jargon sagt.

Der Modulbau soll zurückgebaut werden

Das neue Gebäude ist nicht für die Ewigkeit gemacht. «Langfristig soll der Modulbau rückgebaut werden», erklärt eine Sprecherin des Flughafens Zürich. Allerdings sei noch offen, ob er auch nach Eröffnung des neuen Dock A noch etwas als Ersatzfläche «für andere größere Infrastrukturprojekte» dienen werde.

Mit dem Neubau des Dock A verliert Swiss als größte Nutzerin des Flughafens auch Platz. Unter anderem müssen die First Class- und die für Business Class- und Senatoren-Lounges weichen. Für sie und fürs Check-in der Business- und First Class-Gäste sowie die besten Vielfliegerinnen und -flieger baut sie ebenfalls. Der neue Bereich von Swiss werde «gemäß heutiger Planung im Terminal 2» zu liegen kommen, also die Halle im oder neben dem Gebäude mit dem Check-in 2. Das Projekt befinde sich allerdings noch in der Planungsphase. Details dazu könne man daher keine kommunizieren.

Diverse  Bereiche werden temporär im Modulbau untergebracht.

Mehr zum Thema

ticker air-india-neu

Air India erhöht im Winter auf fünf Delhi-Zürich-Flüge pro Woche

ticker-swiss

Gewitter: Swiss mittlerweile bei 85 gestrichenen Zürich-Flügen

ticker-swiss

Gewitter über Zürich: Swiss muss viele Flüge streichen

ticker-zuerich-zrh-2

Flughafen Zürich erzielt bestes Halbjahresergebnis seiner Geschichte

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack