Das Video einer Reisenden zeigt die Ankunft am Flughafen Lomé.

Neues AbkommenWestafrikanisches Land hofft auf Flüge nach Wien

Ein neues Abkommen macht direkte Flüge zwischen Österreich und Togo möglich. Eine Airline, die zwischen Wien und Lomé fliegen will, muss allerdings noch gefunden werden.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Ein Abkommen, das jetzt die Türen öffnet für eine Zusammenarbeit im Luftverkehr zwischen Österreich und Togo» - so lobt Togos Verkehrsminister Affoh Atcha-Dedji beim Kurznachrichtendienst X (ehemals Twitter) ein Abkommen, das er am 14. März mit dem österreichischen Botschafter Thomas Schlesinger unterzeichnet hat.

Der ebenfalls anwesende Chef von Togos Luftfahrtbehörde ANAC, Idrissou Ahabout, sagte laut dem Portal Togo First: «Dieses Abkommen ermöglicht es Unternehmen wie Asky und Ethiopian Airlines, Direktflüge von Lomé nach Österreich anzubieten.» Das Portal selber schreibt zudem: «Austrian Airlines kann nun Lomé direkt anfliegen.»

«Derzeit nicht in Planung»

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH winkt die österreichische Lufthansa-Tochter aber aktuell ab. Zwar evaluiere man ständig das eigene Streckennetz, so eine Austrian-Airlines-Sprecherin. Aber: «Derzeit ist die Destination Togo für Austrian Airlines nicht in Planung.»

Auch Ethiopian Airlines sowie die togoische Asky Airlines, bei der Ethiopian Airlines als Anteilseigner und strategischer Partner an Bord ist, erklären auf Anfrage, dass sie keine Absicht haben, Österreich-Flüge ab Lomé aufzulegen. Ethiopian Airlines fliegt mit Boeing 787-9 bereits von Addis Abeba nach Wien. Per Umstieg in Äthiopiens Hauptstadt bietet Afrikas größte Airline so auch die einzige Ein-Stopp-Verbindung zwischen Wien und Lomé.

Großer Umweg über Addis Abeba

Da Addis Abeba im Osten Afrikas liegt und Lomé im Westen, lassen sich allerdings Zwei-Stopp-Verbindungen mit kürzerer Reisezeit finden für die Reise nach Togo. Etwa von Wien über Brüssel und Accra nach Lomé mit Austrian-Schwester Brussels Airlines.

Asky Airlines hat mit ihrer Flotte, die aus Boeing 737-700, 737-800 und 737 Max 8 besteht, für die rund 4900 Kilometer lange Strecke (Luftlinie) auch nicht die prädestinierten Flugzeuge - auch wenn es so lange 737-Max-8-Routen durchaus gibt.

Offen auch für andere Fluglinien

Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und so betonte ANAC-Chef Idrissou Ahabout im Rahmen der Abkommensunterzeichnung, der Weg sei nun auch frei für andere «Investoren, die eine Verbindung zwischen Lomé und Wien herstellen wollen».

Mehr zum Thema

Togo steigt bei Asky Airlines ein

Togo steigt bei Asky Airlines ein

Asky Airlines holt sich zwei Boeing 737 Max

Asky Airlines holt sich zwei Boeing 737 Max

Voodoo-Priester vertreiben Dämonen aus Dreamliner

Voodoo-Priester vertreiben Dämonen aus Dreamliner

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack