Pakistan: Gefährliche Flüge.

TerrorwarnungUSA erneuern Warnung vor Flügen nach und über Pakistan

Die USA warnen ihre Fluggesellschaften vor Flügen nach und über Pakistan. Als Risiko werden vor allem Extremisten angesehen. Aber auch die Regierung sei ein Unsicherheitsfaktor.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Nachdem es zu Scharmützeln mit Indien an der Grenze kam, sperrte Pakistan vergangenen Februar seinen Luftraum für Überflüge. Das Aufflammen der Kaschmir-Krise hatte auch Folgen für Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines sowie viele andere Fluglinien. Sie mussten Umwege fliegen und mitunter Tankstopps auf dem Weg nach Asien einlegen.

Fluggesellschaften aus den USA mussten sich ebenfalls anpassen. United beispielsweise landete auf dem Weg von Indien in die USA in Frankfurt zwischen, später annullierte die Airline die Verbindung ganz. Alle Anbieter waren deshalb froh, als sie wieder direkt nach Fernost fliegen konnten. Denn die Sonderrouten oder zusätzlichen Stopps gingen ins Geld.

Aktivitäten von Extremisten

Doch die Lage bleibt unsicher. Die USA haben ihre Warnung an amerikanische Airlines vor Silvester um ein Jahr verlängert. Sie gilt jetzt bis zum 1. Januar 2021. In der sogenannten Notam (notice to airmen oder zu Deutsch: Warnung an Piloten) erklärt die Federal Aviation Administration, dass Flüge «nach, aus und über Pakistan» gefährlich seien. Als Grund nennt sie Aktivitäten von Extremisten.

Die Gefahr gelte vor allem am Boden und in niedriger Höhe, so die Luftfahrtbehörde der USA weiter. Flugzeuge könnten mit Gewehren, angegriffen werden. Aber auch das Risiko eines Beschusses mit Ein-Mann-Boden-Luft-Raketen bestehe. Zudem könne es komplexe Angriffe auf Flughäfen geben.

Luftraum könnte wieder gesperrt werden

Nicht nur vor Extremisten warnt die FAA. Sie erklärte auch, es könne jederzeit wieder eine Sperrung des Luftraums geben wegen einer neuerlichen Eskalation des Kaschmir-Konflikts. Die Warnung gilt nur für Fluggesellschaften aus den USA oder solche, die in den USA registrierte Flugzeuge einsetzen.

Mehr zum Thema

Pakistan schließt Luftraum, Indien stoppt Flüge

Pakistan schließt Luftraum, Indien stoppt Flüge

Pakistan: Für die Luftfahrt immer noch eine Problemzone.

Lufthansa und Co. müssen immer noch Umwege fliegen

Der Salzsee Tso Kar in der umstrittenen Region Kashmir: Der Konflikt um die Region trifft die Luftfahrt.

Luftraumsperre zwingt Swiss zu Tankstopp

Monitore in der Passenger Service Unit: Bestimmte Modelle in älteren Boeing 737 müssen nachgerüstet werden.

Gefahr von oben: Hunderte Boeing 737 müssen wegen herabfallender Monitore umgerüstet werden

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack