Flugzeug von Transavia: Wird nicht nach Belgrad fliegen.

Betankung riskantSanktionen sorgen für Unsicherheit - Transavia gibt Belgrad-Pläne auf

Das Unternehmen, das den Flughafen Belgrad mit Treibstoff versorgt, ist in russischem Besitz. Es drohen Sanktionen. Das wirkt sich auch auf Flugverbindungen in die serbische Hauptstadt aus - etwa von Transavia.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich hätte die Billigairline schon im April von Paris-Orly nach Belgrad fliegen sollen. Dann verschob sie den Start auf Juli. Und jetzt streicht Transavia die Flüge ganz, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation. Der Flugplan sah zwei wöchentliche Verbindungen vor, der Ticketverkauf wurde bereits eingestellt.

Dass eine Airline Flüge wieder einstellt, ist nicht ungewöhnlich. Doch im Fall von Transavia steckt mehr dahinter. Offiziell nennt die Fluggesellschaft «interne Gründe» für die Entscheidung. Nach Informationen von Ex-Yu Aviation spielten aber auch externe Faktoren eine Rolle. Hintergrund sind Bedenken rund um die Treibstoffversorgung am Flughafen Belgrad.

Treibstofffirma in russischer Hand

Dort ist das Unternehmen NIS, kurz für Naftna Industrija Srbije, der alleinige Anbieter von Kerosin. Am 10. Januar erließen die USA Sanktionen gegen den serbischen Energiekonzern. Der Grund: Das Unternehmen hat mehrheitlich russische Eigentümer. 50 Prozent des Konzerns gehören Gazprom Neft, 6,15 Prozent Gazprom, 29,87 Prozent dem serbischen Staat und 13,98 Prozent anderen, kleineren Anteilseignern.

Die angedrohten Sanktionen, die ursprünglich bereits Ende Februar greifen sollten, wurden inzwischen auf den 28. April verschoben. Zwar betonen die USA, dass sich die Maßnahmen nicht gegen Serbien, sondern gegen russische Eigentümer richten – dennoch sorgt die Lage für Unsicherheit.

Wizz Air tankt anderswo

So hatte etwa Wizz Air bereits im Januar gehandelt. Die Fluglinie hat zwar Airbus-Jets in Belgrad stationiert. Doch diese wurden umgehend anderswo betankt, etwa in Timisoara in Rumänien und in Budapest in Ungarn. Der Flugplan wurde davon nicht beeinflusst.

Mehr zum Thema

Jets von Wizz Air: Bald fliegt die Billigairline nach Kukes.

Wizz Air tankt wegen Sanktionen nicht mehr in Belgrad

Flughafen Belgrad: Der Airport steht wegen Sicherheitsproblemen in der Kritik.

Gleich zwei schwere Sicherheitspannen am Flughafen Belgrad in kurzer Zeit

Jet von Wizz Air am Flughafen Tirana: Billigflieger dominieren.

Flughafen Tirana überholt Belgrad

Flughafen Belgrad: Ausbau und Ausbaupläne.

Belgrad brütet nach Abschluss des Ausbaus über neuen Ausbauplänen

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil