Jets von Wizz Air: Bald fliegt die Billigairline nach Kukes.

Russisch kontrollierte TreibstofffirmaWizz Air tankt wegen Sanktionen nicht mehr in Belgrad

Die USA haben den Treibstofflieferanten am Flughafen Belgrad auf die Sanktionsliste genommen. Denn die Mehrheit an der Firma ist in russischer Hand. Wizz Air reagiert.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Am 10. Januar erließen die USA Sanktionen gegen den serbischen Energiekonzern Naftna industrija Srbije, kurz NIS. Der Grund: Das Unternehmen hat mehrheitlich russische Eigentümer. 50 Prozent des Konzerns gehören Gazprom Neft, 6,15 Prozent Gazprom, 29,87 Prozent dem serbischen Staat und 13,98 Prozent anderen, kleineren Anteilseignern.

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic sagte als Reaktion auf die Sanktionen, bis zum 25. Februar müssten die russisch kontrollierten Anteile an NIS in andere Hände übergehen. Denkbar ist etwa eine erneute Übernahme durch den Staat, der schon bis 2008 Mehrheitseigentümer des Unternehmens war, oder der Einstieg privater Investoren.

Tanken in Timisoara oder Budapest statt Belgrad

Da NIS der Treibstofflieferant des Flughafens der serbischen Hauptstadt Belgrad ist, hat Wizz Air bereits Konsequenzen aus den Sanktionen gezogen. Der ungarische Billigflieger, an dem auch der US-Investor Indigo Partners beteiligt ist, tankt nicht mehr in Belgrad, wie das serbische Luftfahrtportal Tango Six und das Nachrichtenportal Blic Biznis berichten.

Die Fluglinie hat zwar drei Jets in Belgrad stationiert. Doch diese werden laut den Berichten nun anderswo betankt, etwa in Timisoara in Rumänien und in Budapest in Ungarn. So legte beispielsweise ein Airbus A320 von Wizz Air am 22. Januar auf dem Weg von Barcelona nach Belgrad einen Stopp in Timisoara ein. Gegenüber Blic Biznis erklärte die Fluggesellschaft dennoch, die Sanktionen hätten «keine Auswirkungen auf den Flugplan» von Wizz Air.

Ausländische Interessenten oder Lösung dank Trump?

An einem Einstieg bei NIS, der das Sanktionsproblem lösen könnte, sollen laut serbischen Medienberichten derweil die Konzerne Shell aus Großbritannien und Socar aus Aserbaidschan Interesse signalisiert haben. Serbiens Präsident Vucic kündigte an, mit Russlands Präsident Putin über das Thema zu sprechen. Zudem äußerte er die Hoffnung, dass die USA unter dem neuen Präsidenten Donald Trump womöglich doch noch anders über NIS entscheiden und die Sanktionen beenden könnten - ohne Eigentümerwechsel.

Mehr zum Thema

Flughafen Belgrad: Ausbau und Ausbaupläne.

Belgrad brütet nach Abschluss des Ausbaus über neuen Ausbauplänen

Wizz Air mit neuen Strecken ab Hamburg und Leipzig/Halle

Wizz Air mit neuen Strecken ab Hamburg und Leipzig/Halle

Wizz Air muss bis Ende 2026 rund 40 Airbus-Jets am Boden lassen

Wizz Air muss bis Ende 2026 rund 40 Airbus-Jets am Boden lassen

Bombardier Global 6000 von Swiss Private Jet: Landete plötzlich in Russland.

Schweizer Bombardier Global 6000 fliegt nach Umweg über Oman mit russischem Kennzeichen

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies