Flughafen Wien: Der Airport soll von Hackern angegriffen worden sein.

Frachtpapiere als BelegHacker erpressen den Flughafen Wien - doch wie echt ist der Angriff?

Eine Hackergruppe bietet im Darknet über 500.000 E-Mails und mehr als 4400 Dateien des Flughafens Wien zum Kauf an. Als Beleg veröffentlichte sie ein Frachtdokument. Der Airport beschwichtigt.

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Ende Februar wurde Aeroflot Technics, das größte Flugzeugwartungsunternehmen Russlands, Ziel eines schweren Hackerangriffs. Wer hinter der Attacke stand, ist nicht bekannt. Nun scheint der Flughafen Wien Ziel eines Hackerangriffs geworden zu sein, wobei Experten Zweifel an der Echtheit haben, berichtet unter anderem die Zeitung Der Standard.

Im Darknet ist eine Seite der Gruppe APT73, auch bekannt als Bashe, aufgetaucht, auf der über 500.000 E-Mails sowie 4473 Dateien vom Flughafen Wien zum Kauf angeboten werden. Gleichzeitig läuft ein Countdown runter, der am Montag um Mitternacht endet. Der Flughafen hat bis Montag (29. Juni) Zeit, die Daten zurückzukaufen.

Flughafen Wien beschwichtigt und spricht von alten Daten

Um die Echtheit zu untermauern, hat die Hackergruppe ein Frachtdokument aus dem Jahr 2025 veröffentlicht. Darin heißt es, dass auf Flug TP1271 vom 18. Juli 2025 rund Glock-Pistolen mit einem Gewicht 1590 Kilogramm nach Lissabon geflogen wurden. Die portugiesische Polizei nutzt Glock als Dienstwaffe. Zahlbar ist die Gebühr an die Hacker per Bitcoin.

Der Flughafen Wien bestätigt den Vorfall, spricht aber nicht von einem Hackerangriff im eigentlichen Sinn. Laut einem Sprecher handelt es sich um alte und bedeutungslose Frachtdokumente, die offenbar unbefugt aus einem einzelnen Postfach entwendet wurden. Der Flugbetrieb laufe planmäßig, passagierbezogene oder betriebskritische Daten seien nicht betroffen.

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