Flugzeuge von Oman Air am Flughafen Muscat: Die Luftfahrtbehörde des Oman will keine zusätzlichen Flüge genehmigen.

ÜberlastungFlughafen Muscat sperrt Businessjets aus und lehnt neue kommerzielle Flüge ab

Der Flughafen der Hauptstadt des Oman ist als Folge des Iran-Krieges zum Drehkreuz für Rückholflüge geworden. Nun drosselt er wegen Überlastung den Verkehr. Flüge von Privatjets und neue Anfragen für zusätzliche kommerzielle Flüge werden abgelehnt.

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Muscat hat sich im aktuellen Nahost-Konflikt zum wichtigsten Flughafen der Region entwickelt. Condor und Lufthansa haben für die deutsche Regierung Rückholflüge ab Muscat durchgeführt. Auch Qatar Airways und viele andere Fluglinien nutzt den Airport, um gestrandete Passagiere aus der Krisenregion auszufliegen.

Privatjets müssen draußen bleiben

Um die nötigen Kapazitäten weiter zur Verfügung stellen zu können, hat die Luftfahrtbehörde des Oman in einer E-Mail alle Privatjet-Anbieter aufgefordert, bis auf Weiteres keine zusätzlichen Flüge anzufragen. Und Airlines sollen Slots außerhalb des genehmigten Flugplans stornieren, heißt es in einer E-Mail an Fluglinien, über die zuerst die Zeitung Financial Times berichtet hatte.

«Aufgrund der derzeitigen Krisenmanagementmaßnahmen am Muscat International Airport sind die Flugbewegungen auf genehmigte saisonale Linienflüge beschränkt», heißt es in der Mail. Der Flughafen erklärte, diese Maßnahme sei notwendig, um die Überlastung zu bewältigen und sicherzustellen, dass die Flughafenkapazität in einem akzeptablen Rahmen bleibt.

Staatlich organisierte Rückführungsflüge bleiben möglich

«Die einzigen zusätzlichen Flüge, die während dieses Zeitraums in Betracht gezogen werden können, sind von der Botschaft organisierte Rückführungsflüge, die der vorherigen Genehmigung durch die entsprechenden diplomatischen Kanäle bedürfen», heißt es weiter. Wichtig ist, dass bei diesen Flügen kein kommerzieller Verkauf von Sitzplätzen stattfindet.

Der Flughafen verfügt laut Omans Luftfahrtbehörde derzeit über eine Kapazität von 20 Millionen Passagieren pro Jahr. Das Passagierterminal bietet 118 Check-in-Schalter sowie 40 Fluggastbrücken für 29 Terminalstellplätze. Zusätzlich stehen Außenpositionen zur Verfügung. Der Verkehr wird über zwei 4000 Meter lange Start- und Landebahnen abgewickelt.

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