Flughafen Muscat: Zwei parallele Pisten mit 4000 Meter Länge
Andere Gestrandete reisten auf eigene Faust in den Oman. Von Dubai aus sind es rund viereinhalb Stunden Autofahrt, das Warten an der Grenze nicht einberechnet. Und das kann lange dauern. «Falls Sie die Landgrenze zum Oman passieren möchten, planen Sie bitte ein, dass es dort derzeit zu mehrstündigen Wartezeiten kommen kann», warnt das Auswärtige Amt Deutschlands.
Boeing 787 von Oman Air bei der Beladung in Muscat (Archivbild). aeroTELEGRAPH
Mehr Fluggäste als Köln/Bonn, weniger als Hamburg
Aber was ist das überhaupt für ein Flughafen, der auf einmal im Mittelpunkt des weltweiten Interesses steht? Er liegt direkt am Meer, am Golf von Oman und verfügt über zwei parallele Pisten: die 4080 Meter lange 08R/26L und die 4000 Meter lange 08L/26R.
Vorne zu sehen: Eine Boeing 737 von Air India Express. aeroTELEGRAPH
Der Flughafen Muscat zählte im vergangenen Jahr 13,2 Millionen Fluggäste (+ 2,3 Prozent gegenüber 2024). Zum Vergleich: Das sind mehr Reisende als am Flughafen Köln/Bonn (10,1 Millionen im Jahr 2025) und weniger als am Airport Hamburg (14,8 Millionen).
Flughafen Muscat könnte viel mehr Reisende abfertigen
In Muscat entfielen 11,8 der insgesamt 13,2 Millionen Passagierinnen und Passagiere auf den international Verkehr. Auch wenn die Zahl der Reisenden stieg: Die Zahl der Flugbewegungen sank um 3,4 Prozent auf 92.519 im vergangenen Jahr. Sprich: Die Fluggesellschaften setzten größere Flugzeuge von und nach Muscat ein.
Im Terminal des Flughafens: echte Pflanzen und ein künstlerischer Wasserfall. aeroTELEGRAPH
Omans Luftfahrtbehörde gibt die Kapazität des Flughafens mit 20 Millionen Reisenden pro Jahr an - mit der Option, ihn eines Tages auszubauen, damit er bis zu 56 Millionen Fluggäste fasst. Das Passagierterminal ist derzeit in drei Flügel unterteilt, verfügt laut der Behörde über 118 Check-in-Schalter sowie 40 Fluggastbrücken für 29 Terminalstellplätze. Hinzu kommen Außenpositionen. Im Flughafen Muscat gibt es ein Hotel mit 90 Zimmern sowie vier Lounges, zwei davon von Oman Air, eine für die Business-Class-, eine für die First-Class-Gäste.
Blick in eine der Lounges: Dort lässt es sich aushalten. aeroTELEGRAPH
Gute Geschichten brauchen Freiraum. Ihre Unterstützung gibt uns diesen Freiraum – und Sie lesen aeroTELEGRAPH ganz ohne Werbung. Für weniger als ein Getränk am Flughafen. Jetzt hier klicken und abonnieren. Jetzt hier klicken und abonnieren