Der Moment des Zusammenstoßes: So sollte der Wassersalut nicht laufen.

Jet in Guayaquil beschädigtWassersalut für Airbus A350 von Iberia geht schief

Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.

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Mit einer Wasserfontäne feiert die Luftfahrt besondere Momente. Etwa wenn eine Fluglinie eine neue Route eröffnet, wenn sie ein älteres Flugzeugmodell verabschiedet, oder ein neues in der Flotte begrüßt, oder wenn eine langgediente Pilotin in den Ruhestand geht.

Für diesen Salut postieren sich zwei Löschfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr, eins gegenüber dem anderen, beide sprühen Wasser. Unter dem Wasserbogen, der so entsteht, rollte das Flugzeug entlang, um das es bei der Ehrung geht. Solch einen Wassersalut gibt es manchmal auch, wenn ein Flugzeugmodell erstmals auf einer Strecke zum Einsatz kommt.

Linke Flügelspitze von Airbus A350 trifft Löscharm

Das war am Donnerstag (4. Juni) auch am Aeropuerto de Guayaquil in Ecuador der Fall. Denn die Iberia bediente die Verbindung mit Madrid zuvor stets mit Airbus A330-200, am Donnerstag kam aber erstmals ein Airbus A350-900 auf der Route zum Einsatz.

Das knapp vier Jahre alte Flugzeug der spanischen Fluggesellschaft rollte mit der Nase unter dem Wasserbogen hindurch, doch als es auch mit den Tragflächen die Fahrzeuge passieren wollte, geschah ein Unfall: Mit der linken Flügelspitze (Winglet genannt) stieß der Jet mit dem Löscharm des Feuerwehrautos zusammen. Das zeigen Videos, die aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen wurden, sowohl von außen, als auch aus der Kabine heraus.

A350 von Iberia bleibt nach Zusammenstoß in Guayaquil

Die Flughafenbetreiberin Tagsa bestätigte den Vorfall gegenüber der Zeitung El Universo und erklärte, alle Fluggäste und die Crew seien wohlauf. Der Airbus A350 mit dem Kennzeichen EC-NXD konnte Flug IB132 nach Madrid aber nicht wie geplant antreten. Er kehrte ans Gate zurück und steht um 02:30 Uhr Ortszeit weiterhin am Flughafen Guayaquil.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Wassersalut schiefgeht. So ging etwa im Jahr 2018 bei einem Airbus A320 von Saudia ein Wasserstrahl zu tief. Er traf den Notausgang über der linken Tragfläche und öffnete diesen durch den Druck des Wassers.

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