Airbus A350 von Finnair: Vorerst keine Nahost-Flüge.

Rückholflüge von Lufthansa, Condor und SwissFinnair hält Nahost-Flüge weiter für zu unsicher

Während Lufthansa, Condor und Swiss Rückholflüge aus Muscat planen, bleibt Finnair deutlich vorsichtiger. Die finnische Airline hält Flüge in den Nahen Osten derzeit weiterhin für zu unsicher.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mehrere europäische Fluggesellschaften organisieren derzeit Rückholflüge für gestrandete Reisende aus dem Nahen Osten. So plant Lufthansa in der Nacht vom 4. auf den 5. März im Auftrag der Bundesregierung einen Sonderflug von Muscat nach Frankfurt, um deutsche Staatsbürger aus der Region auszufliegen.

Auch Condor will am 5. und 6. März zwei Rückholflüge aus der omanischen Hauptstadt durchführen. Die Lufthansa-Tochter Swiss organisiert ebenfalls einen außerplanmäßigen Flug von Muscat nach Zürich, um gestrandeten Reisenden die Rückkehr in die Schweiz zu ermöglichen.

Finnair setzt Flüge nach Nahost bis Ende März aus

Finnair bewertet die Lage hingegen deutlich vorsichtiger. Wegen der angespannten Sicherheitslage hat die Fluggesellschaft ihre Flüge nach Dubai und Doha bis zum 28. März gestrichen, wie die Airline in einer Mitteilung schreibt. Und sie erklärt auch, dass sie - obwohl einige Airlines wieder unterwegs seien - auch weiterhin Flüge in die Region als zu unsicher bewerte. Finnair verweist auch auf Qatar Airways, die weiterhin nicht fliegt.

«Wir gehen bei der Flugsicherheit keine Kompromisse ein», so Operativchef Jaakko Schildt. Erst kürzlich seien Flüge von Airlines aus der Region nach Dubai wegen eines Raketenangriffs wieder umgeleitet worden. Hinzu kommt, dass die europäische Luftfahrtbehörde Easa Airlines empfohlen hat, die Lufträume zahlreicher Länder im Nahen Osten derzeit zu meiden: Iran, Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Bahrain, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Libanon, Saudi-Arabien und auch Oman.

Rückholflüge bei Finnair aber weiter auf dem Prüfstand

Finnair prüfe zwar ebenfalls Möglichkeiten, Passagiere aus der Region zurückzubringen. Auch für sie könnte Muscat eine Option werden. Die Fluggesellschaft verweist auf «andere Airlines», welche, wie eben Lufthansa und Co., nach die Hauptstadt des Oman ausgewählt haben. Allerdings müssten Kundinnen und Kunden zunächst auf dem Landweg dorthin gelangen. Zudem sei auch der Luftraum über dem Oman nach wie vor mit Risiken verbunden. «Wenn sich die Situation verbessert, werden wir diese Option prüfen», so Schildt.

Von der Breaking News bis zur Hintergrundanalyse: Unser Team begleitet die Luftfahrt mit Erfahrung und Leidenschaft. Unterstützen Sie unabhängigen Qualitätsjournalismus – für weniger als einen Cappuccino im Monat. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker-finnair

Finnair streicht Dubai für den gesamten Winter

ticker-finnair

Finnair besetzt zwei Führungspositionen neu

ticker-finnair

Finnair verlängert Wet-Lease mit Jettime bis Oktober 2027

ticker-finnair

Finnair bekommt neuen Finanzchef

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil