Sexuelle Belästigung: Immer häufiger in Flugzeugen.

Neue Ansagen an BordSouthwest kämpft gegen sexuelle Belästigung

Es kommt immer öfter vor, dass Passagiere an Bord sexuell belästigt werden. Southwest Airlines ermutigt die Reisenden nun vor dem Abflug, sich jederzeit zu melden.

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Es ereignet sich meist auf Abend- und Nachtflügen, und die Opfer sitzen meist am Fenster. Und es passiert immer öfter. Die Anzahl von Fällen sexueller Belästigung an Bord von Flugzeugen nimmt laut Zahlen des FBI in einer «alarmierenden Geschwindigkeit zu».

Die Hilflosigkeit der Opfer ist zudem groß, wenn sie in einer Sitzreihe neben dem Angreifer eingepfercht sind. Oft werden die Fälle daher erst nach der Landung bekannt - wenn überhaupt. Das will man bei Southwest Airlines ändern.

Schulungen für den Umgang mit den Tätern und Opfern

Die amerikanische Billigairline hat ihre Ansagen vor dem Abflug angepasst. Neben den obligatorischen Sicherheitsanweisungen in denen es um Notausgänge und Sauerstoffmasken geht, machen die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter neuerdings auch darauf aufmerksam, dass die Passagiere «unwillkommenes» Verhalten der Mitreisenden sofort melden sollen. Alaska Airlines macht seit einiger Zeit eine ähnliche, erweiterte Ansage an Bord.

Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Airlines werden zudem darin geschult, wie sie im Fall einer solchen Meldung damit umgehen sollen, berichtet der Nachrichtensender CNN. So können die Passagiere von der entsprechenden Person weggesetzt werden. Aber auch in der Konfrontation der übergriffigen Person wird das Personal geschult. Eine weitere Eskalationsstufe wäre es, die Piloten hinzuzuziehen, oder einen Polizeieinsatz nach der Landung auszulösen.

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