Premium-Sitz in der Pure-Skies-Kabine: So wenig Berührungen wie möglich.

DesignkonzeptSieht so die Flugzeugkabine nach Corona aus?

Das renommierte Designunternehmen Priestman Goode hat sich überlegt, wie die Flugzeugkabine in der Post-Pandemie-Ära aussehen muss. Entstanden ist ein spannendes Konzept.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Masken tragen, Abstand halten, Hände waschen – unser Verhalten hat sich durch die Covid-19-Pandemie bereits deutlich verändert. Viele Änderungen dürften auch langfristig bestehen bleiben. Denn Pandemien wird es immer wieder geben. Und das neue Coronavirus wird noch lange Zeit eine Gefahr bleiben. Das beeinflusst auch die Art und Weise, wie wir künftig reisen. Und vielleicht auch, wie Airlines ihre Kabinen gestalten.

Das renommierte Designbüro Priestman Goode zählt viele große Fluggesellschaften zu seinen Kunden, auch Lufthansa, Swiss, Latam, United Airlines, Westjet, oder Qatar Airways. Doch seine Mitarbeiter entwerfen immer wieder auch Konzepte, die ihre Ideen für die Zukunft der Luftfahrt widerspiegeln, etwa in Sachen Barrierefreiheit oder Privatsphäre. Jetzt haben die Designer sich überlegt, wie die Pandemie das Interieur von Flugzeugen verändern könnte.

Schon in ein paar Jahren marktreif

Pure Skies heißt das Konzept, das Economy- und Business Class berücksichtigt, also in etwa reiner Himmel. Und tatsächlich sieht es zwar futuristisch aus, aber nicht so, als sei es nicht umsetzbar. «In ein paar Jahren», so Priestman Goode, könne man es bereits in Flugzeuge einbauen.

Die Buchungsklassen heißen nicht mehr Economy und Business, sondern Rooms und Zones. Die Rooms, das sind die Premium-Sitze und komplett von der Umgebung getrennt. Allerdings nicht, wie heute oft mit Suiten vielerorts gemacht wird. Vorhänge dienen zur Schaffung von Privatsphäre. Das ist auch eine leichtere Alternative zu den oft schweren Türmechanismen.

Möglichst wenig Schmutzfallen

Bei den Sitzen achteten die Designer auf möglichst wenig Orte, an denen sich Schmutz und damit Bakterien ansammeln können. Das Unterhaltungssystem lässt sich mit den eigenen Geräten bedienen, in der Kabine muss man dadurch nicht so viel anfassen.

Bei den Zones, den günstigeren Sitzen, gibt es noch mehr Neuheiten. Sie sind alle durch kleine Trennwände voneinander abgeschirmt. Das soll auch helfen, den Luftfluss noch stärker vertikal verlaufen zu lassen. Auch hier sollen Passagiere ihre eigenen Geräte für die Unterhaltung verwenden. Und auch auf möglichst wenige Schmutzfallen haben die Designer geachtet.

Sehen Sie sich die Entwürfe von Priestman Goode in der oben stehenden Bildergalerie selbst an.

Mehr zum Thema

Konzept von IP Ventures: Außen Economy-Sitze, in der Mitte Premiumplätze.

Premium-Plätze ganz ohne Aussicht

Mark Hiller: Seit acht Jahren Chef von Recaro Aircraft Seating.

«Es könnte separate Bereiche geben für Familien mit Kindern»

Konzept Air Shield: Wie ein unsichtbarerer Schleier aus Luft.

Ein Schleier aus Luft soll vor Ansteckungen schützen

Der Premium-Business SItz von Eurowings: Wird noch breiter eingesetzt.

Eurowings: Der Businesssitz ist tot - lang lebe der Businesssitz!

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack