Premium-Sitz in der Pure-Skies-Kabine: So wenig Berührungen wie möglich.

DesignkonzeptSieht so die Flugzeugkabine nach Corona aus?

Das renommierte Designunternehmen Priestman Goode hat sich überlegt, wie die Flugzeugkabine in der Post-Pandemie-Ära aussehen muss. Entstanden ist ein spannendes Konzept.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Masken tragen, Abstand halten, Hände waschen – unser Verhalten hat sich durch die Covid-19-Pandemie bereits deutlich verändert. Viele Änderungen dürften auch langfristig bestehen bleiben. Denn Pandemien wird es immer wieder geben. Und das neue Coronavirus wird noch lange Zeit eine Gefahr bleiben. Das beeinflusst auch die Art und Weise, wie wir künftig reisen. Und vielleicht auch, wie Airlines ihre Kabinen gestalten.

Das renommierte Designbüro Priestman Goode zählt viele große Fluggesellschaften zu seinen Kunden, auch Lufthansa, Swiss, Latam, United Airlines, Westjet, oder Qatar Airways. Doch seine Mitarbeiter entwerfen immer wieder auch Konzepte, die ihre Ideen für die Zukunft der Luftfahrt widerspiegeln, etwa in Sachen Barrierefreiheit oder Privatsphäre. Jetzt haben die Designer sich überlegt, wie die Pandemie das Interieur von Flugzeugen verändern könnte.

Schon in ein paar Jahren marktreif

Pure Skies heißt das Konzept, das Economy- und Business Class berücksichtigt, also in etwa reiner Himmel. Und tatsächlich sieht es zwar futuristisch aus, aber nicht so, als sei es nicht umsetzbar. «In ein paar Jahren», so Priestman Goode, könne man es bereits in Flugzeuge einbauen.

Die Buchungsklassen heißen nicht mehr Economy und Business, sondern Rooms und Zones. Die Rooms, das sind die Premium-Sitze und komplett von der Umgebung getrennt. Allerdings nicht, wie heute oft mit Suiten vielerorts gemacht wird. Vorhänge dienen zur Schaffung von Privatsphäre. Das ist auch eine leichtere Alternative zu den oft schweren Türmechanismen.

Möglichst wenig Schmutzfallen

Bei den Sitzen achteten die Designer auf möglichst wenig Orte, an denen sich Schmutz und damit Bakterien ansammeln können. Das Unterhaltungssystem lässt sich mit den eigenen Geräten bedienen, in der Kabine muss man dadurch nicht so viel anfassen.

Bei den Zones, den günstigeren Sitzen, gibt es noch mehr Neuheiten. Sie sind alle durch kleine Trennwände voneinander abgeschirmt. Das soll auch helfen, den Luftfluss noch stärker vertikal verlaufen zu lassen. Auch hier sollen Passagiere ihre eigenen Geräte für die Unterhaltung verwenden. Und auch auf möglichst wenige Schmutzfallen haben die Designer geachtet.

Sehen Sie sich die Entwürfe von Priestman Goode in der oben stehenden Bildergalerie selbst an.

Mehr zum Thema

Konzept von IP Ventures: Außen Economy-Sitze, in der Mitte Premiumplätze.

Premium-Plätze ganz ohne Aussicht

Mark Hiller: Seit acht Jahren Chef von Recaro Aircraft Seating.

«Es könnte separate Bereiche geben für Familien mit Kindern»

Konzept Air Shield: Wie ein unsichtbarerer Schleier aus Luft.

Ein Schleier aus Luft soll vor Ansteckungen schützen

ticker-air-baltic

airBaltic Business-Tarife mit Rabatt

Video

ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack