Patentiertes Designkonzept der Londoner Firma Priestman Goode: Völlig abgeschottet in der Business-Klasse.

Neues PatentWie man störende Sitznachbarn ausblendet

Die frischpatentierten Entwürfe der britischen Design-Firma Priestman Goode machen Privatsphäre zur obersten Priorität für Business-Reisende. In der Branche spekuliert man bereits über zwei potenzielle Kunden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Wer sich an hustendenden, raschelnden oder gar nach Knoblauch riechenden Sitznachbarn stört, für den dürfte die Idee der britischen Designfirma Priestman Goode genau das Richtige sein. Die Designer, die bereits Kabineninnenräume für Fluggesellschaften wie Air France, Qatar Airways und United Airlines gestaltet haben, ließen sich einen Entwurf für private Premium-Kabinen patentieren. Eines der Konzepte zeigt eine Suite, die sich mit einer Gleittür komplett verschließen lässt.

Innerhalb der Kabinen, die mal komplett privat sind und mal halbprivat, lassen sich die Sitze zu flachen Betten umstellen. Jede Suite beinhaltet einen Arbeitstisch sowie Platz für einen großen HD-Bildschirm für Filme oder Fernsehprogramme. Sie sind zickzackförmig verschachtelt, um den Innenraum perfekt auszunutzen. Komplett verschlossene Kabinen sind bislang nur in der First Class zu haben – zum Beispiel bei Emirates, Etihad oder Singapore Airlines. 2014 hatte Priestman Goode im Namen von British Airways ein Design für einen Fischgräte-Premium-Sitz vorgestellt.

Für British oder Qatar Airways?

«Als Design-Studio für Flugzeug-Interieurs arbeiten wir immer an neuen Ideen und lassen unsere Konzepte manchmal patentieren», sagt eine Sprecherin der Londoner Designfirma, «Diese Designs sind nicht für einen spezifischen Kunden gedacht». Brancheninsider spekulieren aber, dass die Konzepte für eine neue Business-Klasse bei British Airways umgesetzt werden könnten.

British Airways dementierte die Gerüchte: «Wir suchen immer nach Wegen, wie wir unsere Produkte und Dienstleistungen verbessern können. Aber wir kommentieren keine Gerüchte oder Spekulationen», so eine Sprecherin. Eine weitere Möglichkeit: Die Sitze könnten für Qatar Airways sein. Deren Chef Akbar Al Baker hatte erst kürzlich angekündigt, eine «Super-Business-Class» in seine neuen Flieger zu bauen, die es mit jeder First Class aufnehmen könne. Man habe sich auch um die Anmeldung entsprechender Patente gekümmert.

Mehr zum Thema

Sitz von Emirates: Er soll mehr Privatsphäre geben als zuvor.

Golfairlines greifen mit «Super-Sitzen» an

So sieht laut der Patentanmeldung die Business Class aus. Passagiere sitzen sich gegenüber - haben aber auch Privatsphäre.

British Airways' revolutionäre Sitze

Boeing zeigt das Flugzeug der Zukunft

Boeing zeigt das Flugzeug der Zukunft

ticker-british-airways

British Airways nimmt wieder Flüge nach Australien auf

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin