Soldatin der australischen Marine: Noch immer suchen Schiffe nach Trümmern von Flug MH370.

MH370: Die Lehren aus AF447

Keine Spur von Flug MH370: Ein Blick auf die Suche nach Air-France-Flug AF447 zeigt, warum es manchmal so lange – und noch viel länger – dauern kann.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Über Wasser lief am Dienstag (22. April) gar nichts. Der tropische Wirbelsturm Jack machte den Einsatz von Flugzeugen über dem Suchgebiet im südlichen Indischen Ozean unmöglich. Auf dem Wasser suchten zehn Schiffe aber weiter nach Spuren von Flug MH370. Und auf dem Meeresgrund horchte das ferngesteuerte Mini-U-Boot Bluefin-21 mit seinen Rundum-Sonarsensoren nach Zeichen der abgestürzten Boeing 777 von Malaysia Airlines.

Inzwischen wurde von Bluefin-21 mehr als zwei Drittel des vorgesehen Gebietes abgesucht – ohne Erfolg. Keine Spur auch nach 46 Tagen? Flug MH370 wird für viele immer mysteriöser. Doch eines muss man sich immer wieder in Erinnerung rufen: Der Indische Ozean ist an der vermuteten Absturzstelle sehr rau. Trümmerteile von MH370 könnten längst in alle Himmelsrichtungen getrieben worden sein. Oder aber es gibt nur wenige, weil die B777 rasch sank.

Auch nach einem Jahr keine Spur

Zudem dauerte auch die Suche nach der Blackbox von Air-France-Unglücksflug AF447 vom 1. Juni 2009 zwei Jahre. Und dabei gab es da viel mehr Hinweise. «Man wusste die letzte bekannte Position, man kannte die Größe des Suchgebiets und man hatte schwimmende Trümmerteile gefunden. All das fehlt bislang bei MH370», meinte Suchexperte David Gallo kürzlich gegenüber aeroTELEGRAPH.

Bei AF447 wurden zuerst elf ozeanographische Institute weltweit beauftragt, Berechnungen anzustellen. Sie sollten aufgrund von Analysen von Meeresströmungen, Trümmersichtungen und der letzten bekannten Position eruieren, wo das Wrack liegt. Danach wurden im Frühjahr 2010 gleich drei Mini-U-Boote vom Typ Remus 6000 losgeschickt. Resultat nach einem Jahr Suche: Nichts. Dabei war das Suchgebiet laufend vergrößert worden.

Bei AF447 begann man nochmals bei Null

Die französische Untersuchungsbehörde Bureau d'Enquêtes et d'Analyses pour la Sécurité de l'Aviation Civile BEA begann nochmals bei Null. Es merkte, dass man am falschen Ort gesucht hatte. Es beauftrage ein US-Institut mit neuen Berechnungen. Statt 80 Kilometer nördlich der letzten bekannten Position wurde nun fast genau darunter gesucht. Und nach einer Woche kam der Durchbruch. Sonar-Aufzeichnugen ergaben Bilder von Wrackteilen. Die 46 Tage von MH370 werden dadurch relativiert.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin