Flieger von Niki: Wie schlecht steht es um den Ferienflieger wirklich?

Gespräche über Wet LeaseFliegen Niki-Jets bald doch für Lufthansa?

Bei der Übernahme von Niki konnte sich Lufthansa nicht durchsetzen. Dennoch könnten Flugzeuge und Crews der Österreicher bald für Eurowings abheben.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mitte Dezember 2017 sagte Lufthansa die Übernahme der Air-Berlin-Tochter Niki ab. Die EU-Kommission habe «klar signalisiert, dass eine Übernahme und Integration in die Eurowings-Gruppe aktuell nicht genehmigungsfähig ist», teilte die größte deutsche Fluggesellschaft damals mit. «Auf Basis dieser Einschätzung wird eine Übernahme von Niki durch Eurowings nicht weiterverfolgt.» Die österreichische Fluglinie ging schließlich zuerst an IAG und dann in einem neu aufgerollten Insolvenzverfahren an ihren ehemaligen Besitzer Niki Lauda.

Und genau dieser Niki Lauda könnte nun dafür sorgen, dass die Flugzeuge und Crews von Niki vielleicht doch für Eurowings fliegen, wenn auch unter dem neuen Namen Laudamotion. Denn wie das Manager Magazin berichtet, sollen sich Lauda und Eurowings einig sein, dass die Lufthansa-Tochter die Mehrheit der 15 Niki-Jets samt Besatzungen über einen Wet-Lease-Deal mietet. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters wollten beide Seiten aber noch keine Einigung bestätigten. Ein Eurowings-Sprecher sagte, es gäbe noch keine Entscheidung. Lauda erklärte: «Wir haben darüber diskutiert, aber es ist noch nichts passiert.»

Start im Chartergeschäft angekündigt

Nachdem Lauda im Januar den Zuschlag für die Niki-Übernahme erhalten hatte, war klar, dass der Neustart nicht einfach werden wird. Lauda kündigte an, dass die Airline unter dem Namen Laudamotion ab Ende März zuerst im Chartergeschäft wieder abheben und dann ab Herbst in den Linienverkehr zurückkehren soll. Der Plan: Laudas Partner Thomas Cook soll mit der Buchung großer Kontingente dafür sorgen, dass die Flugzeuge im Sommer gefüllt sind und Laudamotion nicht gleich zum Start hohe Verluste einfliegt. Ebenfalls war davon die Rede, dass der Touristik-Konzern und seine Tochter Condor die Fluglinie auch in operativen Bereichen wie Crew-Planung und Wartung unterstützen könnte.

Noch vor seinem Erfolg im Übernahme-Poker hatte Lauda Lufthansa im Dezember attackiert. «Die Lufthansa hat sich heimlich fast die gesamte Flotte geholt», sagte der Ex-Rennfahrer. Einen Teil der Niki-Flieger habe Lufthansa gekauft, für den Rest würden die Leasingverträge neu verhandelt. Lufthansa teilte daraufhin mit, dass sie die Maschinen einem Käufer von Niki zu marktüblichen Konditionen verkaufen werde.

Mehr zum Thema

Niki Lauda: Wirbt um die Mitarbeiter.

So geht es weiter bei Niki

Niki-Flugzeug: Hebt nicht mehr ab.

Lufthansa bläst Niki-Übernahme ab

ticker-lufthansa

Digitale Mitgliederwerbung: Vereinigung Cockpit klagt gegen Lufthansa

Tap und Lufthansa: Kommt es zum Kauf der Anteile?

Lufthansa reicht verbindliches Angebot für Tap Air Portugal ein

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack