Flieger von Niki: Wie schlecht steht es um den Ferienflieger wirklich?

Gespräche über Wet LeaseFliegen Niki-Jets bald doch für Lufthansa?

Bei der Übernahme von Niki konnte sich Lufthansa nicht durchsetzen. Dennoch könnten Flugzeuge und Crews der Österreicher bald für Eurowings abheben.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Mitte Dezember 2017 sagte Lufthansa die Übernahme der Air-Berlin-Tochter Niki ab. Die EU-Kommission habe «klar signalisiert, dass eine Übernahme und Integration in die Eurowings-Gruppe aktuell nicht genehmigungsfähig ist», teilte die größte deutsche Fluggesellschaft damals mit. «Auf Basis dieser Einschätzung wird eine Übernahme von Niki durch Eurowings nicht weiterverfolgt.» Die österreichische Fluglinie ging schließlich zuerst an IAG und dann in einem neu aufgerollten Insolvenzverfahren an ihren ehemaligen Besitzer Niki Lauda.

Und genau dieser Niki Lauda könnte nun dafür sorgen, dass die Flugzeuge und Crews von Niki vielleicht doch für Eurowings fliegen, wenn auch unter dem neuen Namen Laudamotion. Denn wie das Manager Magazin berichtet, sollen sich Lauda und Eurowings einig sein, dass die Lufthansa-Tochter die Mehrheit der 15 Niki-Jets samt Besatzungen über einen Wet-Lease-Deal mietet. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters wollten beide Seiten aber noch keine Einigung bestätigten. Ein Eurowings-Sprecher sagte, es gäbe noch keine Entscheidung. Lauda erklärte: «Wir haben darüber diskutiert, aber es ist noch nichts passiert.»

Start im Chartergeschäft angekündigt

Nachdem Lauda im Januar den Zuschlag für die Niki-Übernahme erhalten hatte, war klar, dass der Neustart nicht einfach werden wird. Lauda kündigte an, dass die Airline unter dem Namen Laudamotion ab Ende März zuerst im Chartergeschäft wieder abheben und dann ab Herbst in den Linienverkehr zurückkehren soll. Der Plan: Laudas Partner Thomas Cook soll mit der Buchung großer Kontingente dafür sorgen, dass die Flugzeuge im Sommer gefüllt sind und Laudamotion nicht gleich zum Start hohe Verluste einfliegt. Ebenfalls war davon die Rede, dass der Touristik-Konzern und seine Tochter Condor die Fluglinie auch in operativen Bereichen wie Crew-Planung und Wartung unterstützen könnte.

Noch vor seinem Erfolg im Übernahme-Poker hatte Lauda Lufthansa im Dezember attackiert. «Die Lufthansa hat sich heimlich fast die gesamte Flotte geholt», sagte der Ex-Rennfahrer. Einen Teil der Niki-Flieger habe Lufthansa gekauft, für den Rest würden die Leasingverträge neu verhandelt. Lufthansa teilte daraufhin mit, dass sie die Maschinen einem Käufer von Niki zu marktüblichen Konditionen verkaufen werde.

Mehr zum Thema

Niki Lauda: Wirbt um die Mitarbeiter.

So geht es weiter bei Niki

Niki-Flugzeug: Hebt nicht mehr ab.

Lufthansa bläst Niki-Übernahme ab

Boeing 787 von Austrian Airlines: Die Flotte wird wachsen.

Austrian Airlines‘ dritter Dreamliner verspätet sich

ticker-lufthansa

Lufthansa veröffentlicht Sonderflugplan für Pilotenstreik

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack