Flugzeug von Surf Air: Konzentration aus den Heimatmarkt USA.

RückzugFlatrate-Fluglinie Surf Air gibt Europa auf

Anderthalb Jahre nach dem Start in Europa gibt die amerikanische Surf Air auf. Der Flatrate-Airline fehlte es an Geld für eine erfolgreiche Expansion.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Gegen eine einmalige Aufnahmegebühr und einen monatlichen Mitgliedsbeitrag bietet Surf Air Flüge im Privatjet an. Im Juni 2017 startete die amerikanische Flatrate-Airline auch in Europa. Doch schon ein Jahr später wurde klar, dass die Expansion nicht läuft, wie geplant.

Surf Air schloss ihre Basis in London. «Wir haben uns auf Mailand und Zürich fokussiert», sagte Verkaufschef Christian Stokes damals gegenüber aeroTELEGRAPH. Man hoffe aber, bald neue Routen ab Nizza bekannt geben zu können, gab er sich dennoch optimistisch. Zudem plane man, eine neue Art der Mitgliedschaft einzuführen.

Zu wenig Kapital

Aus all diesen Plänen wird nichts mehr. Das europäische Unternehmen wurde im November geschlossen. Surf Air konzentriert sich nun auf die USA.

Anfang Dezember äußerte sich die Firma gegenüber dem Fachmagazin Flightglobal nun zu den Details. «Es war sehr kostspielig, das Surf-Air-Modell nach Europa zu bringen, und wir waren nicht in der Lage, es zum Laufen zu bringen in der Zeit und mit dem Kapital, das uns zur Verfügung stand», so die Airline. Man habe die Wachstumsschmerzen einer neuen Fluggesellschaft gespürt und es aufgrund mangelnder finanzieller Reserven nicht geschafft, das Angebot zu vergrößern, den Sitzladefaktor zu erhöhen und profitabel zu werden.

Rückkehr erwünscht

Mit Blick auf den bevorstehenden Brexit sprach Surf Air auch von einer großen Unsicherheit in der Region. Zugleich bekräftigte das Unternehmen aber auch, man würde eines Tages gerne nach Europa zurückkehren.

Mehr zum Thema

Fluggäste von Surf Air: Wie steht es um die Fluggesellschaft wirklich?

Flatrate-Airline Surf Air in Turbulenzen

Fluggäste von Surf Air: In Europa sind eher Geschäftsreisende das Zielpublikum.

Surf Air greift Swiss auf Business-Routen an

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies