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Wegen Airbus A350

Finnair stellt wegen Pilotenmangel Strecke ein

Als erste Fluggesellschaft in Europa betreibt Finnair den Airbus A350. Der neue Langstreckenjet sorgt nun dafür, dass es bei anderen Flugzeugtypen zu Personalmangel kommt.

Airbus

Airbus A350 von Finnair: Der neue Langstreckenflieger soll Wachstum bringen.

Eigentlich sind neue Flugzeuge in der Flotte ja ein Grund zur Freude. Und bisher schien Finnair auch ziemlich stolz auf den Airbus A350 zu sein. Im vergangenen Jahr startete die Fluggesellschaft als erste europäische Anbieterin mit dem neuen Airbus-Langstreckenflieger. Doch irgendwas lief bei der Planung offenbar nicht ideal.

Wegen der neuen Jets fehlen nun nämlich bei den Modellen des Typs Airbus A330 die Piloten. Sie müssen auf die neuen Jets umgeschult werden – und können in dieser Zeit nicht normale Dienste absolvieren. Das hat nun Folgen. Man setze die Flüge zwischen Helsinki und Chongqing zwischen dem 1. Januar und dem 2. Mai 2017 aus, meldet die Fluglinie. «Finnair plant, mit den Ankünften der neuen A350 im Jahr 2017 zu wachsen und muss daher die A330-Piloten auf den A350 umschulen», heißt es in einer Mitteilung.

Airbus A340 geleast

Es ist nicht die erste Maßnahme, die die Airline aufgrund des Crewmangels ergreifen muss. Zwischen dem 3. November und dem 8. Januar least die Fluggesellschaft einen Airbus A340 von der portugiesischen Charterairline Hi-Fly. Das sei nötig, um die Route zwischen Helsinki und New York JFK aufrecht zu erhalten.

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