Techniker prüft das Triebwerk einer C-Series (Archivbild): Bombardier will die Quelle des Problems schnell eruieren.

Feuer bei Test der C-Series

Rückschlag für Bombardier. Bei Tests der neuen C-Series versagte ein Triebwerk und beschädigte das Flugzeug. Nun legt der Hersteller die Tests auf Eis.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bombardier selbst spricht lediglich von einem «Zwischenfall, der das Triebwerk betrifft». Bei Wartungstests am Boden sei es zu Problemen mit dem ersten Prototypen der C-Series, der FTV-1, gekommen. Nun untersuche man zusammen mit dem Motorenbauer Pratt & Whitney und der kanadischen Verkehrssicherheitsbehörde Transportation Safety Board den Zwischenfall. Sobald man den Grund dafür kenne, würden die Tests mit dem neuen Flugzeug wieder aufgenommen, so Bombardier.

Gemäß einem ersten Bericht des Transportation Safety Board of Canada ereignete sich das Problem mit dem Triebwerk der C-Series auf dem Werksgelände von Bombardier in Mirabel bei Montréal. Offenbar war im Motor ein Feuer ausgebrochen. Die Mitarbeiter vor Ort hätten darum einen Notfall ausgerufen «und die Feuerwehr angefordert». Das Feuer habe von der Flughafenfeuerwehr gelöscht werden können.

Am Ende noch mehr Verspätung der C-Series?

Wie der Sprecher der Behörde weiter meinte, habe es sich um einen so genannten uncontained engine failure gehandelt. Das heißt, Teile des Triebwerks wurden herausgeschleudert. Dabei wurde niemand verletzt. Sowohl der Motor als auch das Flugzeug wurden aber beschädigt, wie die Zeitung Globe and Mail einen Sprecher von Bombardier zitiert.

Für Bombardier kommt der Zwischenfall nicht gelegen. Der Erstflug der C-Series musste drei Mal verschoben werden. Bombardier beharrte auch lange darauf, bis Ende 2014 die ersten Maschinen an Kunden auszuliefern. Doch letzten Januar wurde dann eingeräumt, dass es mindestens Mitte 2015 werde. Und dieser Zeitplan könnte nun ebenfalls wieder in Gefahr sein - wenn sich das Triebwerksproblem als gravierender herausstellen sollte.

Mehr zum Thema

Bombardier Global 8000: Vor allem ein Businessjet - aber nicht nur.

Deutschland steht kurz vor Auftrag für sechs Bombardier Global 8000

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erstmals Global 8000 nach Afrika aus

ticker-bombardier-neu

Australien bestellt drei Bombardier Global 6500 für Grenzschutz

ticker-bombardier-neu

Bombardier sichert sich 300-Millionen-Dollar-Servicevertrag mit Vista

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil