Flieger von Eurowings: Durchgeführt werden die Flüge von Sun Express.

KündigungenEurowings kämpft mit Personalmangel bei Sun Express

Eurowings musste die Flüge nach Boston früher als geplant einstellen und strich den Neustart der Strecke nach Dubai. Die Gründe liegen beim Partner der Lufthansa-Billigtochter.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Die Lufthansa-Billigtochter kämpft seit ihrem Start mit operativen Problemen. Um den Flugbetrieb stabil zu halten, habe man sich entschlossen, die Strecke nach Boston früher als geplant einzustellen, erklärte ein Sprecher von Eurowings diese Woche. Zuvor war bekannt geworden, dass die Airline die Flüge in die US-Ostküstenmetropole schon Ende August statt Ende Oktober einstellt. Zusätzlich sagte Eurowings auch den Neustart der Strecke nach Dubai ab, der eigentlich im Dezember geplant gewesen war.

Aus Pilotenkreisen heißt es es gegenüber aeroTELEGRAPH, dass nicht etwa fehlende Buchungen, sondern Personalmangel der Grund für die Einstellungen sind. Genauer gesagt Personalmangel bei Sun Express, dem Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, das die Flüge für Eurowings durchführt. Man munkle sogar, dass es bei der Airline analog zu den Entlassungen bei Turkish Airlines ebenfalls Kündigungen wegen der politischen Orientierung der Angestellten gegeben hatte.

Kündigungen bei Sun Express

Ein Eurowings-Sprecher bestätigte aeroTELEGRAPH, dass es bei Sun Express zu Kündigungen von Ausbildungspiloten gekommen ist. Die seien nicht so leicht zu ersetzen. «Ich glaube nicht, dass es etwas mit den Ereignissen rund um den Putschversuch in der Türkei zu tun hatte», fügt er aber an. Sun Express bestätigt den Engpass. «Die Situation ist aber völlig unabhängig vonpolitischen Entwicklungen», so eine Sprecherin. Zudem habe es keine Kündigungen gegeben, sondern es gebe einen Mangel an Ausbildnern.

Mehr zum Thema

Der albanische Regierungsflieger: Der Airbus A319 gehört nun Albanien.

Türkei schenkt Albanien einen Airbus A319

ticker-tuerkei

Türkei erwägt Verbot von Powerbanks an Bord

Der neue Tower am Flughafen Ankara: Der Turm ist 77 Meter hoch.

Ankara erhält einen Flughafen, der «einer Weltmetropole würdig ist»

Reisende im Gang: Die Türkei verhängt jetzt Bußgelder gegen zu frühes Aufstehen.

Wer nach der Landung zu früh aufsteht, wird angezeigt

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies