Medikamenten-Tube: Darf bald wieder problemlos an Bord.

Flüssiges darf wieder an Bord

Aufatmen bei den Passagieren. Schon nächstes Jahr lockert die EU die strengen Regeln für Flüssigkeiten im Handgepäck. 2016 sollen sie ganz wegfallen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Für die britische Polizei war es ein Coup. Im August 2006 verhaftete sie 24 Anhänger der Al Kaida, die auf Flügen von London in die Vereinigten Staaten Flüssigsprengstoff zur Explosion bringen wollten. Für Passagiere war das zwar aus Sicherheitsgründen ebenso erfreulich, aber zugleich der Beginn eines neuen Ärgernisses. Die Sicherheitskontrollen auf Airports wurden nochmals langsamer und mühsamer. Flüssigkeiten in einem Behälter mit einem Fassungsvermögen von mehr als 100 Milliliter durften fortan nicht mehr im Handgepäck an Bord genommen werden. Tonnen von Mineralwasser, Sonnencremes oder Haargels fielen der Regel täglich zum Opfer. Doch nun werden diese Vorschriften aufgehoben, wie der EU-Abgeordnete Saïd El Khadraoui am Freitagabend (1. März) bekannt gab.

Parlament und EU-Kommission hätten sich auf einen Kompromiss geeinigt, erklärte der Belgier auf seiner Internetseite. Er sitzt im Ausschuss für Verkehr und war bei den Verhandlungen um die Abschaffung dabei. Als erstes fällt die Regel, dass nur Zollfrei-Artikel im Handgepäck mitgeführt werden dürfen, die an Flughäfen in der EU gekauft wurden. Ab dem 31. Januar 2014 seien Produkte wie Parfums, Getränke oder Cremes wieder generell an Bord erlaubt - auch auf Umsteigeflügen innerhalb Europas, so der Politiker. «Auch persönliche Lebensmittel, Medikamente oder Babynahrung werden dann nicht mehr eingezogen», so El Khadraoui. Sein britischer Parlamentskollege Brian Simpson bestätigte in einem Chat mit Wählern gleichentags den Fahrplan.

Spezialisierte Scanner

Die Aufhebung der EU-Regel ist nur ein kleiner Zwischenschritt. Die große Erleichterung für Passagiere folgt 2016. Dann fallen gemäß dem EU-Abgeordneten alle Beschränkungen. Möglich macht den Schritt die Technik. In drei Jahren verfügten alle Flughäfen in der Europäischen Union über Scanner, welche Flüssigkeiten untersuchen können, erklärt El Khadraoui. «Diese Geräte messen die Dichte und können somit bestimmen, ob die Flüssigkeit sicher ist oder nicht», schreibt er.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin