Medikamenten-Tube: Darf bald wieder problemlos an Bord.

Flüssiges darf wieder an Bord

Aufatmen bei den Passagieren. Schon nächstes Jahr lockert die EU die strengen Regeln für Flüssigkeiten im Handgepäck. 2016 sollen sie ganz wegfallen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Für die britische Polizei war es ein Coup. Im August 2006 verhaftete sie 24 Anhänger der Al Kaida, die auf Flügen von London in die Vereinigten Staaten Flüssigsprengstoff zur Explosion bringen wollten. Für Passagiere war das zwar aus Sicherheitsgründen ebenso erfreulich, aber zugleich der Beginn eines neuen Ärgernisses. Die Sicherheitskontrollen auf Airports wurden nochmals langsamer und mühsamer. Flüssigkeiten in einem Behälter mit einem Fassungsvermögen von mehr als 100 Milliliter durften fortan nicht mehr im Handgepäck an Bord genommen werden. Tonnen von Mineralwasser, Sonnencremes oder Haargels fielen der Regel täglich zum Opfer. Doch nun werden diese Vorschriften aufgehoben, wie der EU-Abgeordnete Saïd El Khadraoui am Freitagabend (1. März) bekannt gab.

Parlament und EU-Kommission hätten sich auf einen Kompromiss geeinigt, erklärte der Belgier auf seiner Internetseite. Er sitzt im Ausschuss für Verkehr und war bei den Verhandlungen um die Abschaffung dabei. Als erstes fällt die Regel, dass nur Zollfrei-Artikel im Handgepäck mitgeführt werden dürfen, die an Flughäfen in der EU gekauft wurden. Ab dem 31. Januar 2014 seien Produkte wie Parfums, Getränke oder Cremes wieder generell an Bord erlaubt - auch auf Umsteigeflügen innerhalb Europas, so der Politiker. «Auch persönliche Lebensmittel, Medikamente oder Babynahrung werden dann nicht mehr eingezogen», so El Khadraoui. Sein britischer Parlamentskollege Brian Simpson bestätigte in einem Chat mit Wählern gleichentags den Fahrplan.

Spezialisierte Scanner

Die Aufhebung der EU-Regel ist nur ein kleiner Zwischenschritt. Die große Erleichterung für Passagiere folgt 2016. Dann fallen gemäß dem EU-Abgeordneten alle Beschränkungen. Möglich macht den Schritt die Technik. In drei Jahren verfügten alle Flughäfen in der Europäischen Union über Scanner, welche Flüssigkeiten untersuchen können, erklärt El Khadraoui. «Diese Geräte messen die Dichte und können somit bestimmen, ob die Flüssigkeit sicher ist oder nicht», schreibt er.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil