Dreamliner von Etihad: Ab dem Frühjahr 2021 regelmäßig in Israel zu sehen.

KooperationEtihad und El Al haben sich jetzt lieb

Nach dem Friedensdeal und der Ankündigung von Flügen gibt es eine Kooperation: El Al und Etihad wollen bei Codeshare, Vielfliegern, Wartung und Fracht zusammenarbeiten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bis vor wenigen Monaten war das alles völlig undenkbar. Doch unter Vermittlung der Regierung von US-Präsident Donald Trump beschlossen Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate im August, Frieden zu schließen und diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Dadurch wurden Flüge zwischen den beiden über Jahrzehnte verfeindeten Staaten möglich - umso mehr, dass kurze Zeit später Saudi-Arabien seinen Luftraum für israelische Flugzeuge öffnete.

Sowohl El Al als auch Etihad haben bereits Flüge zwischen den beiden Ländern angekündigt. Doch dabei lassen es die beiden Nationalairlines nicht bewenden. Wie sie am Donnerstag (19. November) bekannt gaben, haben sie eine Absichtserklärung für eine enge Kooperation unterzeichnet. Codeshare-Flüge zwischen Abu Dhabi und Tel Aviv, aber auch im restlichen Netz der beiden Fluglinien sind nur ein Element davon.

Auch bei Fracht und Wartung

El Al und Etihad wollen auch ihre Vielfliegerprogramme kompatibel machen, so dass Kunden beider Airlines Meilen sammeln und einlösen können. Zudem erörtern auch die Fracht- und Wartunsgabteilungen der Fluggesellschaften Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Darüber hinaus wollen sie in der gegenseitigen Vermarktung ihrer Heimatmärkte als Tourismusdestinationen zusammenarbeiten.

«Wir freuen uns darauf, Möglichkeiten zu prüfen, wie die beiden Nationalairlines enger zusammenarbeiten können, um den Betrieb zu verbessern und das Erlebnis für unsere Gäste zu verbessern», kommentiert Etihad-Chef Tony Douglas. «Schon jetzt sprechen die gemeinsamen Ziele, die wir skizziert haben, für den Erfolg unserer zukünftigen Zusammenarbeit», ergänzt Gonen Usishkin, Chef von El Al.

Airlines in Selbstfindungsphase

Beide Airlines befinden sich gerade in einer Selbstfindungsphase. El Al musste in der Corona-Krise vom Staat gestützt werden und bekam einen neuen Hauptaktionär. Etihad bekam ebenfalls Hilfe vom Staat und arbeitet nach dem Scheitern der globalen Expansionsstrategie an der neuen Ausrichtung als mittelgroße Fluglinie, die Abu Dhabi mit der Welt verbindet.

Mehr zum Thema

Die Boeing 737-900 mit dem Taufnamen der Stadt Kiryat Gat schreibt am Montag (31. August) Geschichte.

Eine Boeing 737-900 von El Al schrieb Geschichte

Boeing 777 from Emirates in Dubai: soon to be seen in Tel Aviv?

Friedensdeal gute Nachricht für Etihad und Emirates

Saudi-Arabien: Der schnellste Weg von Israel nach Asien führt über das Land.

Kann El Al bald ohne Umwege nach Osten fliegen?

ticker-israel

Israel und Emirate einigen sich auf Sicherheitsregeln für Dubai-Flüge

Video

dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack