Niki-Flieger: Österreich will helfen.

Verkauf der AnteileEtihad und Air Berlin machen bei Niki weiter

Auch wenn die Gespräche mit Tui geplatzt sind: Etihad will Niki weiterhin von Air Berlin kaufen. Nur wann das passiert, ist noch unklar.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Nachdem bekannt wurde, dass Etihad und Tui ihre Gespräche über Zusammenführung von Tuifly mit der bisherigen Air-Berlin-Tochter Niki abgebrochen haben, gingen die Spekulationen los: Verkauft Air Berlin ihre Anteile an den Österreichern doch nicht an die Airline aus Abu Dhabi? Und was passiert dann mit den 300 Millionen, die Etihad Air Berlin bereits im Dezember quasi als Vorkasse für Niki überwiesen hatte?

Nun haben Etihad und Air Berlin am Freitagnachmittag (9. Juni) gemeinsam klargestellt: Es bleibt beim Verkauf. Er würde «zu gegebener Zeit und unter Berücksichtigung der Regularien der Europäischen Union fortgesetzt», heißt es in einer Mitteilung. «Etihad und Air Berlin werden zu gegebener Zeit weitere Informationen dazu bekannt geben.»

Bürgschaftsantrag möglich

Ebenfalls am Freitag wurde bekannt, dass Air Berlin sich offenbar um Unterstützung der Regierungen von Nordrhein Westfalen und Berlin bemüht. So soll die Fluggesellschaft Anträge auf Prüfung eines Bürgschaftsantrags gestellt haben. Die meisten Mitarbeiter sitzen in den beiden Bundesländern. Die Landesregierungen würden demnach als Bürgen potenziellen Investoren gegenüber auftreten und so eine Kreditsicherheit für Air Berlin geben.

Ein offizieller Antrag wurde indes noch nicht gestellt. Jetzt geht es erst einmal darum, dass die Regierungen prüfen sollen, ob eine Bürgschaft überhaupt in Frage käme. Fällt diese Überprüfung positiv aus, folgt vielleicht der formelle Antrag.

Mehr zum Thema

INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.

Wenn Airlines auf Popstars setzen

Flughafen Mönchengladbach: Wirkt ruhig - ist aber ganz schön geschäftig.

Einst Grasfeld, dann Air Berlins Düsseldorf-Alternative und heute Innovationslabor

Flugzeug von Condor in Wien: Hier brummt das Geschäft.

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies