Jet von Etihad: Wird die Airline zum Kingfisher-Retter?

Etihad: Also doch Kingfisher?

Die Golfairline prüfte eigentlich den Einstieg bei Jet Airways. Nun liebäugelt sie offenbar mit der maroden indischen Konkurrentin Kingfisher.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bevor die Lizenz von Kingfisher Airlines am 31. Dezember für immer auslaufe, werde man einen Investor vorstellen, kündigte Besitzer Vijay Mallya am Freitag (7. Dezember) an. Wer genau dahinter steckt, wollte der Milliardär gemäß der indischen Zeitung Hindu Business Line damals noch nicht bekannt geben. Auch nicht, wie viel Geld der Retter in seine Fluglinie investieren wolle. Für Kingfisher ist der Einstieg eines Geldgebers die allerletzte Chance, um zu überleben.

Seit Oktober bleiben die Flieger der einst dynamischsten Airline Indiens am Boden. Am 20. Oktober entzog die Luftfahrtbehörde des Landes ihr die Lizenz. Nur wenn das Management beweisen kann, das nötige Geld für Wartung und Flugbetrieb zu haben, wird die Genehmigung Ende des Jahres erneut ausgestellt. Bisher sah es nicht danach aus. Doch nun besteht offenbar wieder Hoffnung. Als ein weiteres Zeichen, dass ein Investor bald an Bord gehen dürfte, werten indische Medien, dass ein Treffen mit verschiedenen Banken, das eigentlich am Wochenende hatte stattfinden sollen, auf den 17. Dezember verschoben wurde.

Etihad soll interessiert sein

Inzwischen gibt es immer mehr Gerüchte über den möglichen Kingfisher-Retter. Etihad Airways, so heißt es, sei der geheime Interessent. Wie die Hindu Business Line in einem weiteren Bericht schreibt, soll laut einer Quelle aus dem Unternehmen Kingfisher-Chef Sanjay Aggarwal in der vergangenen Woche mit einer Entourage hochrangiger Manager an den Etihad-Sitz in Abu Dhabi gereist sein, um Gespräche zu führen. Andere Quellen berichten, dass Vertreter der Golf-Airline die Büros von Kingfisher in Mumbai besucht hätten.

Das ist vor allem deshalb überraschend, weil es eigentlich geheißen hatte, dass Etihad an Kingfishers Konkurrenten Jet Airways interessiert sei. Noch in der vergangenen Woche hatte das Fachportal Flightglobal von fortgeschrittenen Gesprächen berichtet. Doch wie Hindu Business Line nun schreibt, sei der Preis zu hoch, den Jet Airways für einen Anteil von etwa 24 Prozent verlangte. Auch wenn Kingfisher deutlich billiger sein sollte – Etihad wird sich die Investition reiflich überlegen. Schließlich würde sie eine höchstverschuldete Airline kaufen, die auf einem milliardenhohen Schuldenberg sitzt. In der Branche hat man deshalb Zweifel.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies