Dreamliner von Etihad Airways: Auch bei der Golfairline läuft es nicht mehr rosig.

SparprogrammEtihad Airways baut bis zu 3000 Stellen ab

Die Golfairline muss sparen, weil das Wettbewerbsumfeld herausfordernd ist. Zwischen 1000 und 3000 Jobs sind gefährdet. Auch Flugbegleiter sind offenbar betroffen.

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So sieht stürmisches Wachstum aus. Vor zehn Jahren besaß Etihad Airways 22 Flugzeuge, flog 43 Ziele an und beschäftigte 3000 Menschen. Heute besitzt die Golfairline 120 Flieger, bedient 116 Destinationen und zählt 20.460 Angestellte. Die ganze Etihad-Gruppe kommt auf mehr als 26.000 Mitarbeiter.

Doch nun gibt es einen Knick in der bislang so stetigen wie steilen Kurve nach oben. Etihad muss Jobs abbauen, wie am Sonntagabend (18. Dezember) bekannt gegeben wurde. Die Fluglinie macht für die Stellenkürzungen das «immer herausfordernder werdende Wettbewerbsumfeld» verantwortlich. Eine konkrete Zahl zum Ausmaß des Abbaus nannte sie nicht. Man werde die Entlassungen aber «fair, strukturiert und transparent» vornehmen.

Verwaltung stark betroffen

Man führe allgemein eine Strategieüberprüfung durch, um die Kosten zu senken, die Produktivität zu erhöhen und den Umsatz zu steigern, so Etihad. Dabei werde auch die Mitarbeiterzahl «angemessen» reduziert. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Bezug auf Insider berichtet, sollen zwischen 1000 und 3000 Jobs gefährdet sein. Der Abbau betreffe die Informatik, die Personalabteilung und den Verkauf. Auch Bodenmitarbeiter und Flugbegleiter sollen betroffen sein.

Zuletzt hatte Etihad versucht, die Verluste in Deutschland zu verringern. Die Gruppe besitzt 29 Prozent an Air Berlin. Die deutsche Fluggesellschaft stellt sich neu auf, um die Verluste zu verringern. Ein Teil des Pakets ist die Vermietung von Flugzeugen an die Lufthansa-Gruppe.

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