Dreamliner von Etihad Airways: Auch bei der Golfairline läuft es nicht mehr rosig.

SparprogrammEtihad Airways baut bis zu 3000 Stellen ab

Die Golfairline muss sparen, weil das Wettbewerbsumfeld herausfordernd ist. Zwischen 1000 und 3000 Jobs sind gefährdet. Auch Flugbegleiter sind offenbar betroffen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

So sieht stürmisches Wachstum aus. Vor zehn Jahren besaß Etihad Airways 22 Flugzeuge, flog 43 Ziele an und beschäftigte 3000 Menschen. Heute besitzt die Golfairline 120 Flieger, bedient 116 Destinationen und zählt 20.460 Angestellte. Die ganze Etihad-Gruppe kommt auf mehr als 26.000 Mitarbeiter.

Doch nun gibt es einen Knick in der bislang so stetigen wie steilen Kurve nach oben. Etihad muss Jobs abbauen, wie am Sonntagabend (18. Dezember) bekannt gegeben wurde. Die Fluglinie macht für die Stellenkürzungen das «immer herausfordernder werdende Wettbewerbsumfeld» verantwortlich. Eine konkrete Zahl zum Ausmaß des Abbaus nannte sie nicht. Man werde die Entlassungen aber «fair, strukturiert und transparent» vornehmen.

Verwaltung stark betroffen

Man führe allgemein eine Strategieüberprüfung durch, um die Kosten zu senken, die Produktivität zu erhöhen und den Umsatz zu steigern, so Etihad. Dabei werde auch die Mitarbeiterzahl «angemessen» reduziert. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Bezug auf Insider berichtet, sollen zwischen 1000 und 3000 Jobs gefährdet sein. Der Abbau betreffe die Informatik, die Personalabteilung und den Verkauf. Auch Bodenmitarbeiter und Flugbegleiter sollen betroffen sein.

Zuletzt hatte Etihad versucht, die Verluste in Deutschland zu verringern. Die Gruppe besitzt 29 Prozent an Air Berlin. Die deutsche Fluggesellschaft stellt sich neu auf, um die Verluste zu verringern. Ein Teil des Pakets ist die Vermietung von Flugzeugen an die Lufthansa-Gruppe.

Mehr zum Thema

ticker-news

Golfstaaten schaffen gemeinsame Luftfahrtbehörde

Die Fabrik von Emirates Bustanica liegt gleich beim Al Maktoum International Airport.

Die computergesteuerte Salat- und Kräuter-Oase von Emirates

Das Terminal A von vorne.

Mit dem neuen Flughafen will Abu Dhabis Luftfahrt wieder wachsen

Blick auf den künftigen Dubaier Mega-Flughafen.

Dubai baut Al Maktoum International zum Mega-Flughafen aus

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies