Etihad-Flieger: In den USA nicht sonderlich erwünscht.

Etihad: Gegenwind aus den USA

Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi wächst und wächst. Und das bedroht eine ganze Reihe Konkurrenten. In den USA formiert sich nun Widerstand.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Etihad Airways darf keine Flüge von Belgrad in die USA anbieten. Zumindest nicht, wenn diese über Abu Dhabi führen. Das hat das Transportministerium der Vereinigten Staaten entschieden. Es gab damit dem Verband Airlines for America Recht. Die Organisation amerikanischer Fluggesellschaften hatten die Pläne der Golfairline als «bizarr» bezeichnet.

Etihad wollte das Codeshare-Abkommen mit der neuen assoziierten Gesellschaft Air Serbia ausnutzen, um Reisende von Belgrad via Abu Dhabi in die USA zu fliegen. Das bedeutet einen Umweg von 8000 Kilometern. «Nur wenn die Preise dadurch massiv und künstlich verbilligt würden, würden Passagiere sich dafür entscheiden», so die Begründung des Verbandes für eine entsprechende Petition.

Codeshare mit Jetblue

Der Widerstand hat einen Grund. Etihad macht sich in den USA immer breiter. Letzte Woche hatte die Fluglinie bekannt gegeben, mit der amerikanischen Billigairline Jetblue ein Codeshare-Abkommen auf Strecken zu über vierzig Destinationen zu starten. Im Vergleich damit dürfte der Rückschlag auf der Belgrad-Strecke zu verkraften sein.

Auch von der Pilotenvereinigung der US-Fluggesellschaft Southwest erntet Etihad Kritik. Die Piloten beschweren sich öffentlich für eine Zollabfertigungsstelle, die Etihad in Abu Dhabi eigens für Flüge in die USA errichten ließ. Bezahlt hat das die Regierung in Washington. Die Kritik: Da keine US-Airline nach Abu Dhabi fliege, profitiere ausschließlich Etihad von den Steuergeldern. Und die dortige Fluglinie werde ohnehin schon von ihrer eigenen Regierung unterstützt.

Mehr zum Thema

santa monica douglas dc 3 monument

Einer der ältesten Flughäfen der USA macht dicht - einst baute Douglas dort Flugzeuge

Gulfstream G650: Ließ sich der Sohn des Ex-Präsidenten samt Gattin einladen?

Regierung der USA kauft auch zwei Gulfstream G650 für Abschiebeflotte

ticker-usa

USA entwickeln präzisionsgesteuertes Luftabwurfsystem JPADS weiter

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

Video

Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hobab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg