Flugbegleiterinnen vor einem Dreamliner: Fliegt Ethiopian Airlines künftig auch mit A350?

Airbus oder Boeing?Ethiopian will Flotte verdoppeln

Der Expansionshunger der Fluglinie ist nicht gestillt. In zehn Jahren will Ethiopian die Flotte verdoppeln. Dazu will sie Airbus A350 oder Boeing 777X und Bombardier Q400 ordern.

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Ein Sieger scheint bereits festzustehen. Man prüfe auch den Kauf von Bombardier Q400, erklärte Tewolde Gebremariam in der vergangenen Woche gegenüber Journalisten. Ein Konkurrenzmodell zur kanadischen Turbopropmaschine nannte der Chef von Ethiopian Airlines nicht. Bombardier hat also gute Chancen, aus Afrika einen Auftrag zu bekommen.

Denn Ethiopian Airlines will ausbauen. Von den heute 76 Fliegern wolle man die Flotte bis 2025 auf 150 verdoppeln, so Gebremariam. 47 Flieger hat die Fluggesellschaft bereits bestellt, darunter 10 Boeing 777X, 6 787-9 Dreamliner und vergangenen September 20 Boeing 737 Max. Nun will Gebremariam neben Regionalfliegern wie der Q400 weitere Langstreckenflugzeuge kaufen.

Ethiopian hält wenig von einer Einheitsflotte

Dabei sind offenbar Boeing und Airbus im Rennen. Als die Fluglinie in den letzten Monaten zuerst Boeing 777X und dann weitere Dreamliner orderte, glaubte man, dass nun die Amerikaner wohl alle Langstreckenflieger liefern würden. Jetzt spricht der Ethiopian-Chef aber wieder davon, sich die Boeing 777X und den A350-1000 anzuschauen.

Ethiopian hält wenig von einer Einheitsflotte. Die Airline hatte bereits früher 12 A350-900 geordert. Die will sie nun früher als geplant in Empfang nehmen, wie Gebremariam gemäß der Nachrichtenagentur Reuters erklärte. Statt 2018/19 sollen sie nun 2016/17 geliefert werden.

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