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Neuer Airbus-Langstreckenjet

Der Airbus A350-1000 hat den Erstflug absolviert

Der größte Flieger der A350-Familie hat den ersten Flug hinter sich. Der A350-1000 soll schon in der zweiten Jahreshälfte 2017 erstmals ausgeliefert werden.

Eigentlich hätte der Airbus A350-1000 schon im Sommer erstmals fliegen sollen. Dann wurde der Jungfernflug auf September verschoben. Am Ende ging es nochmals zwei Monate länger. Am Donnerstag (24. November) um 10:42 Ortszeit war es nun aber soweit. Erstmals hob die größte Variante des neuen Langstreckenflugzeugs in Toulouse ab. Am Nachmittag um etwa 15 Uhr landete der Flieger nach über vier Stunden wieder sicher. Davor absolvierte er noch einen so genannten «Low Pass», einen Überflug der Piste in 500 Fuß Höhe.

Nach der Landung grüßten die Piloten aus dem Cockpit die vielen Zuschauer traditionell mit einer Fahne.

Das Flugzeug mit der Flugnummer AIB01IL wird von Triebwerken des Typs Rolls-Royce Trent XWB-97 angetrieben. Im Cockpit befinden sich die beiden Testpiloten Hugues Van Der Stichel und Frank Chapman sowie Testflugsingenieur Gerard Maisonneuve. An der Flight Test Station hinter dem Cockpit überwachen Patrick du Ché, Emanuele Costanzo und Stéphane Vaux sämtliche Parameter.

Konkurrenz zu Boeings 777X-9

Der Airbus A350-1000 soll direkter Konkurrent von Boeings 777-300ER und der neuen 777X-9 werden. Den Markt für die großen Langstreckenflieger dominiert Boeing derzeit noch. Das will man bei Airbus mit dem neuen Flieger ändern. Der A350-1000 soll 366 Passagiere fassen und rund 15.000 Kilometer weit fliegen. Die erste Auslieferung ist für die zweite Jahreshälfte 2017 geplant.



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