Boeing 777 von Emirates: Die Airline fliegt mit dem Langstreckenjet zwischen Italien und den USA.

Mailand – New YorkEmirates feiert Sieg in Italien

Rückschlag für Alitalia und nun auch Etihad. Die Konkurrentin Emirates darf auf einer wichtigen Rennstrecke gegen die italienische Fluggesellschaft anfliegen.

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Gute Nachrichten für die eine Golfairline, schlechte für eine andere. Emirates darf weiter auf der Strecke Mailand – New York fliegen. Das hat die höchste italienische Gerichtsinstanz entschieden. Ursprünglich hatten die Airline-Vereinigung Assaereo und einige Anbieter wie Delta und Alitalia, die auch auf der Strecke fliegen, gegen die Erlaubnis geklagt, dass Emirates von Mailand nach New York fliegen darf.

In erster Instanz hatten sie dann auch recht erhalten. Das regionale Verwaltungsgericht der Region Lazio entschied im April, dass die Erteilung der Genehmigung für die Flüge nicht rechtens sei. Profitiert hätten von diesem Urteil nicht nur Alitalia und amerikanische Anbieter. Auch Emirates' Golf-Konkurrentin Etihad hätte sich freuen können. Denn sie hat erst gerade 49 Prozent an Alitalia erstanden und hat vor, die Italiener als Langstreckenairline neu aufzubauen.

Angebot vervielfacht

Doch nun hat das oberste Gericht die Entscheidung gegen Emirates rückgängig gemacht. Die Airline darf weiter auf der Rennstrecke fliegen. Mailand - New York bietet also auch die Golfairline weiterhin an.

Das Angebot hat sich durch den Markteintritt von Emirates vervielfacht. Seit Oktober 2013 fliegt die Airline täglich mit einer Boeing 777-300ER von Mailand Malpensa nach New York JFK. Die Zahl der auf der Strecke angebotenen Sitze liegt deshalb heute 62 Prozent höher als vor einem Jahr. Am größten ist dabei das Angebot der Golfairline, die sich vor die heimischen Alitalia sowie die amerikanischen Anbieter Delta und American schob.

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