Economy Class einer Boeing 777 von Emirates: Bald ein Sitz mehr?

Bald kommt die Elf-Sitze-Reihe

Emirates hat ambitionierte Wachstumspläne. Mehr Passagiere will Chef Tim Clark nun offenbar auch durch ein neues Kabinenlayout transportieren.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Was Emirates vorhat, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Die größte Airline der Welt will man werden. Und das ohne Abstriche bei der Reputation. Bisher scheint der Plan zu funktionieren. Bei den Passagieren ist die Fluggesellschaft wegen Service und Komfort beliebt, die Zahlen steigen und steigen.

Fast etwas unpassend erscheint da der neue Plan von Emirates-Chef Tim Clark. Der Manager kündigte an, schon bald ein Kabinen-Layout mit elf Sitzplätzen in einer Reihe anzubieten – Pläne, die man sonst eher von Billiganbietern wie Ryanair zu hören gewohnt ist. «Es gibt da noch eine ganze Reihe Unklarheiten, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass die Elf-Sitze-Reihe kommt», sagt Clark laut der Zeitung Arabian Business.

«Keine Abstriche beim Komfort»

Doch er verspricht auch: Abstriche beim Komfort werde es auf keinen Fall geben. Man bleibe bei der Sitzbreite von rund 48 Zentimetern. «Auf gar keinen Fall werden wir diese unterschreiten», so Clark. Doch es gebe eben auch Herausforderungen, von dem momentanen 3-4-3-Design in den Ultra-Langstreckenjets würde man zu einem 3-5-3-Layout übergehen. «Und die Mittelsitze bei der Vierer-Gruppe waren schon immer nicht die beliebtesten», erklärt der Manager. Das Problem müsse man im Kopf haben, wenn man an eine Vergrößerung denke.

Welche Lösungen genau Clark dafür im Kopf hat, ist nicht klar. Auch, wie er die Sitzbreite beibehalten will, erklärte er nicht näher. Doch: Die Fluglinie soll aktiv mit an der Entwicklung der neuen Boeing 777 beteiligt sein. Hier gäbe es für Emirates also die Möglichkeit, auch etwas am Aufbau der Kabine zu ändern.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack