Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline spürt die Konkurrenz.

Lufthansa und Co. ärgern Emirates

Seit 26 Jahren schreibt Emirates ununterbrochen Gewinn. Doch das Geschäft wird härter. Denn die Rivalen wehren sich - auch mit Hilfe der Regierungen.

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Verluste? Dieses Wort scheint Emirates nicht zu kennen. Die Golfairline schrieb im Geschäftsjahr 2013/14 (Abschluss per Ende März) schon das 26. Mal in Folge Gewinn. Während der Umsatz erstmals auf über 80 Milliarden Dirham kletterte, verbesserte sich das Resultat gar um 43 Prozent auf 3,3 Milliarden Dirham oder umgerechnet 653 Millionen Euro. «Das zeugt von der Stärke unserer Marken und unserer geschäftlichen Grundlagen», kommentiert Emirates-Group-Chef Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum letzte Woche das Resultat.

Doch alles läuft auch für Emirates nicht rund. Der Wettbewerb werde härter, so Al Maktoum gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg. «Unsere Erträge stehen unter Druck. Unsere Konkurrenten fordern uns jeden Tag heraus.» Und dabei spannten die Rivalen auch ihre Regierungen ein. «Sie lobbyieren, um uns einzuschränken», so der Emirates-Group-Chef.

Kein A380 in Österreich

So entschied ein Gericht in Italien, dass Emirates die Strecke Mailand - New York nicht mehr anbieten darf. Die Golfairline will in Berufung gehen, doch sie erachtet diesen Vorfall als typisch. Auch Deutschland ist offenbar problematisch. Der Marktzugang bleibt dort beschränkt. In Österreich wird Emirates ebenfalls gebremst: Die Golfairline darf den A380 nicht nach Wien einsetzen, weil der Staat sonst negative Folgen für die heimische AUA Austrian Airlines fürchtet.

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