Boeing 737-900 von El Al: Flügellahm.

CoronavirusEinreisestopp setzt El Al noch mehr unter Druck

Die israelische Nationalairline leidet heftig unter der Corona-Krise. Der Einreisestopp für Passagiere aus Deutschland, Österreich und der Schweiz setzt El Al noch mehr zu.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die israelische Nationalairline leidet besonders stark unter der Coronavirus-Epidemie. El Al musste die Flüge nach China, Italien, Korea und Thailand einstellen und die Aufnahme der Flüge nach Japan verschieben. Man müsse deshalb «schmerzhafte Entscheidungen treffen», erklärte Vorstandsvorsitzender Gonen Ussishkin Mitte Februar.

Inzwischen ist klar, was das heißt. Am Mittwoch (4. März) gab El Al bekannt, die Löhne von Aufsichtsrat und Vorstand um 20 Prozent zu kürzen, rund 1000 Zeitarbeitskräfte und Festangestellte (ein Sechstel der Belegschaft) zu entlassen und Neueinstellungen zu stoppen. Zudem forderte die Fluglinie die Gewerkschaften auf, einer Lohnsenkung bei gut bezahlten Angestellten um 20 Prozent zu akzeptieren.

Mehrere Kernmärkte von El Al betroffen

Doch das ist nicht alles. Denn die israelische Regierung hat am selben Tag die Einreisevorschriften wegen der Coronavirus-Epidemie massiv verschärft. Bisher durften Menschen aus China, Italien, Japan, Singapur, Südkorea und Thailand nicht mehr nach Israel einreisen, wenn sie nicht beweisen können, dass sie eine 14-tägige Quarantäne einhalten. Jetzt wurde das auf Reisende aus Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz und Spanien ausgeweitet.

Damit sind gleich mehrere Kernmärkte von El Al betroffen. «Wir können aktuell die Auswirkungen davon nicht abschätzen», erklärte die Fluglinie deshalb am Donnerstag. Was mit den Flügen in die fünf europäischen Länder passiert, ist derzeit noch unklar. «Das ist noch nicht entscheiden», so eine Sprecherin.

Lufthansa und Wizz reagieren

Andere Fluggesellschaften haben bereits reagiert. Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines stellen alle Flüge nach Tel Aviv und Eilat ab Sonntag (8. März) ein. Der Flugstopp gilt für den verbleibenden Winterflugplan bis zum 28. März. Man mache das «aus wirtschaftlichen und operativen Gründen», so die Gruppe, «da viele Passagiere nicht mehr zur Einreise berechtigt sind». Auch Wizz Air hat einige Israel-Flüge ab Wien gestrichen.

Mehr zum Thema

Flieger von El Al: «Vor uns liegen schwierige Tage.»

Coronavirus bringt El Al in Finanznot

Flieger von Miami Air.

Das passierte in der Corona-Krise im März

ticker-schweiz

Schweiz und USA einigen sich auf geringere Zölle

ticker-schweiz

Ehemaliger Schweizer Militärflugplatz St. Stephan wird ziviler Flugplatz

Video

pia crew streit
Am Flughafen Jeddah sind zwei Crewmitglieder von Pakistan International Airlines aneinandergeraten. Die Fluglinie untersucht den Vorfall nun.
Timo Nowack
Timo Nowack
hund veraengstigt
Für viele Tiere ist das Feuerwerk in der Silvesternacht der reinste Horror. Hundehalterinnen und -halter suchen daher mit ihren Tieren Zuflucht an Flughäfen. Und das nicht nur in Deutschland.
Timo Nowack
Timo Nowack
Prototyp der EFlyer 2: Dass Flugzeug soll 2026 von der FAA zertifiziert werden.
Der Eflyer 2 soll im kommenden Jahr zertifiziert werden. Sechs Jahre später als ursprünglich anvisiert. Dafür soll es ein elektrisches Schulungsflugzeug mit sehr geringen Betriebskosten werden, verspricht Hersteller Bye Aerospace.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies