Auch für die Wartung ist Platz vorhanden.

DübendorfNeuer Zürcher Businessflughafen verspätet sich um Jahre

Der Flughafen Dübendorf sollte eigentlich schon bald Zürich entlasten und die Businessfliegerei aufnehmen. Doch nun drohen lange Verzögerungen.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der ehemalige Militärflughafen Dübendorf sollte eigentlich 2023 oder 2024 als Airport für Privat- und Businessfliegerei ein zweites Leben bekommen. Erste behördliche Hürden hat das Projekt bereits genommen. Doch daraus wird wohl nichts. Wie die Zeitung Tages-Anzeiger berichtet, gibt es rechtliche Hindernisse, die den Betriebsstart massiv hinauszögern dürften.

Für Zivil- und Militärfliegerei gelten unterschiedliche Regeln, was den Überflug von Privatgrundstücken betrifft. Das heißt: Während es kein Problem war, dass laute Militärjets nach dem Start in Dübendorf über die Grundstücke donnerten, sieht es bei Businessjets anders aus. Ihr Überflug würde die Rechte der Grundeigentümer verletzen.

Überlappung mit Flughafen Zürich

Als die Schweizer Regierung das Projekt 2014 durchwinkte, war man noch von höheren Flughöhen ausgegangen. Nun nimmt man tiefere an und das heißt, dass die Flughafenbetreiber entweder mit den betroffenen Hauseigentümern verhandeln müssen – oder sie erhalten von der Regierung eine Konzession, die es ihnen erlaubt, gegen Bezahlung die Eigentümerrechte einzuschränken. Beides dürfte mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Ein weiteres Hindernis: Die Luftraum-Schutzbereiche von Dübendorf und dem Flughafen Zürich überlappen sich teilweise, wie das Fachmagazin Baublatt berichtet. Daher wäre eine stärkere Koordination nötig. Das Verkehrsministerium erstellt nun eine Studie, in der geklärt wird, ob der Flugbetrieb in Dübendorf wie geplant machbar ist, ohne den Zürcher Flughafen einzuschränken - was wiederum keine Option sei. Denn genau den sollte das Projekt ja entlasten, weil die Businessfliegerei umgesiedelt würde.

Oben in der Galerie sehen Sie Entwürfe, wie der Airport eigentlich aussehen soll.

Mehr zum Thema

Flugplatz Dübendorf: Er bekommt mehr zivile Flüge.

Dübendorf wird kein Oldtimer-Flughafen

So sieht das Terminal für Privatpiloten und VIPs mit Businessjets künftig aus.

So soll Zürichs neuer Business-Airport aussehen

ticker-schweiz

Schweiz und USA einigen sich auf geringere Zölle

ticker-schweiz

Ehemaliger Schweizer Militärflugplatz St. Stephan wird ziviler Flugplatz

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack