Auch für die Wartung ist Platz vorhanden.

DübendorfNeuer Zürcher Businessflughafen verspätet sich um Jahre

Der Flughafen Dübendorf sollte eigentlich schon bald Zürich entlasten und die Businessfliegerei aufnehmen. Doch nun drohen lange Verzögerungen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Der ehemalige Militärflughafen Dübendorf sollte eigentlich 2023 oder 2024 als Airport für Privat- und Businessfliegerei ein zweites Leben bekommen. Erste behördliche Hürden hat das Projekt bereits genommen. Doch daraus wird wohl nichts. Wie die Zeitung Tages-Anzeiger berichtet, gibt es rechtliche Hindernisse, die den Betriebsstart massiv hinauszögern dürften.

Für Zivil- und Militärfliegerei gelten unterschiedliche Regeln, was den Überflug von Privatgrundstücken betrifft. Das heißt: Während es kein Problem war, dass laute Militärjets nach dem Start in Dübendorf über die Grundstücke donnerten, sieht es bei Businessjets anders aus. Ihr Überflug würde die Rechte der Grundeigentümer verletzen.

Überlappung mit Flughafen Zürich

Als die Schweizer Regierung das Projekt 2014 durchwinkte, war man noch von höheren Flughöhen ausgegangen. Nun nimmt man tiefere an und das heißt, dass die Flughafenbetreiber entweder mit den betroffenen Hauseigentümern verhandeln müssen – oder sie erhalten von der Regierung eine Konzession, die es ihnen erlaubt, gegen Bezahlung die Eigentümerrechte einzuschränken. Beides dürfte mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Ein weiteres Hindernis: Die Luftraum-Schutzbereiche von Dübendorf und dem Flughafen Zürich überlappen sich teilweise, wie das Fachmagazin Baublatt berichtet. Daher wäre eine stärkere Koordination nötig. Das Verkehrsministerium erstellt nun eine Studie, in der geklärt wird, ob der Flugbetrieb in Dübendorf wie geplant machbar ist, ohne den Zürcher Flughafen einzuschränken - was wiederum keine Option sei. Denn genau den sollte das Projekt ja entlasten, weil die Businessfliegerei umgesiedelt würde.

Oben in der Galerie sehen Sie Entwürfe, wie der Airport eigentlich aussehen soll.

Mehr zum Thema

Flugplatz Dübendorf: Er bekommt mehr zivile Flüge.

Dübendorf wird kein Oldtimer-Flughafen

So sieht das Terminal für Privatpiloten und VIPs mit Businessjets künftig aus.

So soll Zürichs neuer Business-Airport aussehen

Skyguide: Am Dienstag kam es erneut zu Problemen.

Erneut technische Störung: Skyguide muss Kapazität im Schweizer Luftraum halbieren

ticker-schweiz

Schweizer Münzprägestätte gibt Sondermünze zum 125-Jahr-Jubiläum des Aero-Clubs heraus

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack