Auch für die Wartung ist Platz vorhanden.

DübendorfNeuer Zürcher Businessflughafen verspätet sich um Jahre

Der Flughafen Dübendorf sollte eigentlich schon bald Zürich entlasten und die Businessfliegerei aufnehmen. Doch nun drohen lange Verzögerungen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Der ehemalige Militärflughafen Dübendorf sollte eigentlich 2023 oder 2024 als Airport für Privat- und Businessfliegerei ein zweites Leben bekommen. Erste behördliche Hürden hat das Projekt bereits genommen. Doch daraus wird wohl nichts. Wie die Zeitung Tages-Anzeiger berichtet, gibt es rechtliche Hindernisse, die den Betriebsstart massiv hinauszögern dürften.

Für Zivil- und Militärfliegerei gelten unterschiedliche Regeln, was den Überflug von Privatgrundstücken betrifft. Das heißt: Während es kein Problem war, dass laute Militärjets nach dem Start in Dübendorf über die Grundstücke donnerten, sieht es bei Businessjets anders aus. Ihr Überflug würde die Rechte der Grundeigentümer verletzen.

Überlappung mit Flughafen Zürich

Als die Schweizer Regierung das Projekt 2014 durchwinkte, war man noch von höheren Flughöhen ausgegangen. Nun nimmt man tiefere an und das heißt, dass die Flughafenbetreiber entweder mit den betroffenen Hauseigentümern verhandeln müssen – oder sie erhalten von der Regierung eine Konzession, die es ihnen erlaubt, gegen Bezahlung die Eigentümerrechte einzuschränken. Beides dürfte mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Ein weiteres Hindernis: Die Luftraum-Schutzbereiche von Dübendorf und dem Flughafen Zürich überlappen sich teilweise, wie das Fachmagazin Baublatt berichtet. Daher wäre eine stärkere Koordination nötig. Das Verkehrsministerium erstellt nun eine Studie, in der geklärt wird, ob der Flugbetrieb in Dübendorf wie geplant machbar ist, ohne den Zürcher Flughafen einzuschränken - was wiederum keine Option sei. Denn genau den sollte das Projekt ja entlasten, weil die Businessfliegerei umgesiedelt würde.

Oben in der Galerie sehen Sie Entwürfe, wie der Airport eigentlich aussehen soll.

Mehr zum Thema

Flugplatz Dübendorf: Er bekommt mehr zivile Flüge.

Dübendorf wird kein Oldtimer-Flughafen

So sieht das Terminal für Privatpiloten und VIPs mit Businessjets künftig aus.

So soll Zürichs neuer Business-Airport aussehen

Die Wrackteile: Nur sichtbar durch das Abschmelzen des Gletschers.

Schweizer Gletscher gibt Flugzeugwrack mehr als 60 Jahre nach Absturz frei

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

Video

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg