Boeing 737 Max von Flair: Die Scheiben im Cockpit haben drei Schichten.

Flair AirlinesGans knallt in Windschutzscheibe von Boeing 737 Max - Kapitän verletzt

Eine Boeing 737 Max der kanadischen Fluggesellschaft Flair flog in einen Gänseschwarm. Dabei wurde auch ein Mitglied der Besatzung verletzt.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Wenn es kälter wird, machen sich die Zugvögel auf den Weg in die Wärme. Gänse etwa kann man derzeit oft im Formationsflug am Himmel sehen. Doch was faszinierend aussieht, kann für den Luftverkehr eine Gefahr darstellen. Das zeigte sich Ende Oktober bei einem Vorfall in Kanada.

Einen Boeing 737 Max von Flair Airlines war gerade in Toronto als Flug F8641 gestartet. Er sollte die 181 Insassen nach Winnipeg bringen. Doch als das Flugzeug sich auf einer Höhe von rund 1200 Metern befand, flog es in einen Gänseschwarm, berichtet das Portal Aviation Herald.

Resistente Scheiben

Dabei flog mindestens einer der großen Vögel in die Windschutzscheibe auf der Seite des Kapitäns. Durch Scherben, die dabei entstanden, wurde dieser leicht verletzt. Die Cockpitbesatzung sandte die Dringlichkeitsmeldung Pan-Pan im Funk ab und stoppte den Steigflug. Rund 30 Minuten nach dem Start landete das Flugzeug mit dem Kennzeichen C-FLKO wieder in Toronto.

Die völlig zetrümmerte Windschutzscheibe. Bild: Aviation Herald

Die Cockpit-Windschutzscheiben von Boeing 737 Max bestehen aus drei Schichten. Außen und innen besteht sie aus Glas, dazwischen gibt es eine Schicht aus Vinyl. So sollen sie resistenter gegen Vorfälle wie einen Vogelschlag sein.

Maschine noch nicht wieder im Einsatz

Außer dem Kapitän, der sich durch die Scherben leichte Verletzungen zuzog, nahm keine Person Schaden. Anders sieht es mit dem Flugzeug aus. Das blieb eine Woche lang in Toronto am Boden.

Am 1. November flog die Boeing 737 Max 8 schließlich in einer Höhe von maximal rund 3050 Metern zum Pinal Airpark im US-amerikanischen Marana, der sowohl auf Langzeitparken als auch auf Wartungsarbeiten spezialisiert ist. Dort steht sie immer noch.

Mehr zum Thema

Route von LX2114 am 12. April: Wieder nach Zürich.

Airbus A321 von Swiss muss nach Vogelschlag umkehren

Airbus A380 von Lufthansa: Unheimliche Begegnung in Los Angeles.

A380 von Lufthansa kollidiert fast mit Drohne

A319 von Delta bekommt eins auf die Nase

A319 von Delta bekommt eins auf die Nase

ticker-easyjet

Vogelschlag: Airbus A320 von Easyjet nach Edinburgh muss nach dem Start nach Genf zurückkehren

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies