Heckflosse eines Emirates-Jets: Das Logo prangt künftig auch auf kleineren Flugzeugen.

Megaorder bis Ende des JahresDreamliner gegen A350 bei Emirates

Emirates wird kleinere Langstreckenflugzeuge in die Flotte aufnehmen. Bald entscheidet die Golfairline, ob es Airbus A350 oder Boeing 787 sein werden.

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Drei Alternativen zur Entwicklung der Flotte prüft Emirates. Das gab Präsident Tim Clark im Frühjahr bekannt. Eine davon beinhalte den Plan, wieder Kurz- und Mittelstreckenflieger zu kaufen, erklärte er damals. Das werde man aber mit einem Deal über kleinere Langstreckenflieger kombinieren.

Airbus A320 oder Boeing 737 braucht Emirates kaum mehr, seit die Golfairline bekannt gegeben hat, eng mit ihrer Schwester Flydubai zusammenzuarbeiten. Kleinere Langstreckenflugzeuge sind aber offenbar weiterhin ein Thema. Man werde bis Ende des Jahres über eine Order entscheiden, erklärte nun Aufsichtsratsvorsitzender Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum der Zeitung The National.

Bei der Dubai Air Show?

Dabei stehen zwei Modelle zur Auswahl. Man kaufe entweder Airbus A350 oder Boeing 787 Dreamliner, so Al Maktoum. Die Multimilliarden-Order könnte auf der Dubai Air Show im November bekannt gegeben werden.

Derzeit besteht die Flotte von Emirates aus Airbus A380 und Boeing 777. Auf gewissen Routen wären kleinere Flugzeuge wie der A350 oder die Boeing 787 sicherlich besser geeignet als die beiden Großmodelle. Ob Airbus oder Boeing zum Zuge kommt, ist unter Experten umstritten.

Argumente für beide Modelle

Gegen Airbus spricht, dass Emirates 2014 eine Bestellung von 70 A350 annullierte. Das Modell komme zu spät, so die Golfairline damals. Gegen Boeing spricht, dass Emirates bereits 150 777X geordert hat und bisher stets darauf geachtet hat, beide Flugzeubauer bei der Stange zu halten.

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