Heckflosse von Turkish Airlines: Die Türken haben Venezuela noch im Flugplan.

Nicht mehr vieleDiese Airlines fliegen noch nach Venezuela

Die Krise in Venezuela spitzt sich weiter zu und immer mehr Airlines meiden das Land. Nur noch neun große Fluggesellschaften fliegen den Krisenstaat an.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Lage in Venezuela droht zu eskalieren: Präsident Nicolas Maduro hat vor der Wahl zu einer verfassungsgebenden Versammlung am Wochenende alle Demonstrationen verboten. Ein Oppositionsbündnis ruft dennoch zu Massenprotesten zur «Einnahme von Venezuela» auf. Die US-Regierung hat Familien von Diplomaten aufgefordert, das Land zu verlassen. In den vergangenen Monaten starben schon mehr als hundert Menschen bei Protesten.

Viele Fluggesellschaften meiden das unter einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise leidende Land bereits. Neben mangelnder Sicherheit und sinkenden Buchungszahlen haben sie wegen strikter Devisenkontrollen auch seit Jahren Probleme, Einnahmen aus dem Land in Dollar einzutauschen. So fliegt die Lufthansa seit Juni 2016 nicht mehr nach Venezuela. Die kolumbianische Airline Avianca kündigte am Mittwoch (26. Juli) an, ihre Verbindungen aus Sicherheitsbedenken ab dem 16. August auszusetzen.

Air France und American noch dabei

Dennoch gibt es weiterhin Fluggesellschaften, die Venezuela anfliegen. In Europa sind das Turkish Airlines (ab/über Istanbul), Tap Portugal (ab/über Lissabon), Air France (ab/über Paris), Air Europe, Iberia und Venezuelas Staatsairline Conviasa (alle drei ab/über Madrid).

In Nord- und Südamerika gibt es eine ganze Reihe kleinerer Airlines, die weiterhin in den Krisenstaat fliegen. Von den Großen sind es dagegen nur noch Delta Airlines (ab/über Atlanta), American Airlines (ab/über Miami), Copa Airlines (ab/über Panama City) und Aerolíneas Argentinas (ab/über Buenos Aires). Dazu kommen etliche Verbindungen von Conviasa. Rechnet man die venezolanische Nationalairline nicht mit, sind es also nur noch neun große Fluggesellschaften, die Passagiere nach Venezuela transportieren.

Mehr zum Thema

Ankunft mit dem Airbus A400 M in Venezuela: Hilfskräfte des THW mit Spürhunden gehen von Bord.

Airbus A350 und A400 M bringen Hilfe nach Venezuela

ticker-venezuela

Venezuelas Flughäfen nach Erdbeben wieder geöffnet – Caracas bleibt gesperrt

ticker-venezuela

Fluggesellschaften müssen Betankung in Venezuela an Konten der USA bezahlen

ticker-american-airlines

American Airlines fliegt schon bald wieder nach Venezuela

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier