Auch innen wurde der A321 völlig umgestaltet.

Vorrang für Merkel und SteinmeierDeutsche Minister müssen Linie fliegen

Nach etlichen Problemen mit Regierungsjets sollen künftig nur die wichtigsten Kabinettsmitglieder und der Bundespräsident die Flugbereitschaft nutzen. Ein Minister übt Kritik.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Bundeskanzlerin Angela Merkel gelangte zu spät zum G20-Gipfel, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kam nicht aus Äthiopien weg, Außenminister Heiko Maas saß in Mali fest. Das sind nur drei Beispiele, bei denen sich Maschinen der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums zuletzt fehleranfällig zeigten. Als Konsequenz sollen laut dem Magazin Spiegel künftig strengere Regeln für die Nutzung der Regierungsjets gelten.

Demnach werden die meisten Minister ihre Dienstreisen in Zukunft mit Linienflügen absolvieren müssen. Die Maschinen der Flugbereitschaft sollen laut den Informationen des Spiegel hauptsächlich für die «priorisierten Anforderungsträger» zur Verfügung stehen. Darunter fallen Bundespräsident, Bundeskanzlerin, Vizekanzler, Außen- und Innenminister. Bei Steinmeier und Merkel soll als potenzieller Ersatz sogar bei jeder Reise eine Ersatzmaschine mit Crew in Deutschland bereitgehalten werden oder mitfliegen.

«Zum Teil auch nicht möglich, per Linie zu fliegen»

Dadurch werde es - zitiert das Magazin ein internes Papier des Verteidigungsministeriums - «zwangsläufig erhebliche Absagen an niederpriorisierte Anforderungsberechtigte» geben. Wirtschaftsminister Peter Altmaier musste Ende Februar bereits eine geplante Asienreise verlegen, da Kanzlerin und Außenminister die Flieger in Beschlag nahmen.

Entwicklungsminister Gerd Müller muss per Linienflug Länder in Südamerika besuchen. «Zur Wahrnehmung meiner Verpflichtungen in unseren rund 80 Partnerländern in Afrika, Asien und Lateinamerika ist es nicht ganz einfach, und zum Teil auch nicht möglich, per Linie zu fliegen», sagte Müller dem Spiegel. Auch wenn Kanzlerin und Bundespräsident stets Zugriff haben müssen, sollte sich die Nutzung aus den Notwendigkeiten ergeben und «nicht aus einer überholten rein protokollarischen Rangordnung der Ressorts».

Mehr zum Thema

Foto vom A350: Hebt auch die Kanzlerin bald in solch einem Jet ab?

Drei A350 als neue Regierungsjets geplant

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: Der bundeseigene Airbus A340 macht Schwierigkeiten.

Schon wieder Panne mit deutschem Regierungs-A340

Der Airbus A340 «Konrad Adenauer» der Flugbereitschaft: Panne hatte Folgen.

Piloten wussten offenbar nichts von neuem System

KAF308: Die Fokker 70 geht in Rente.

Kenias Regierung mustert ihre Fokker 70 aus

Video

southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack
malaysia airlines umbai indians
Die nationale Fluggesellschaft Malaysias gestaltet einen ihrer Airbus A330-300 neu. Sie will damit im indischen Markt punkten. Es geht beim Projekt von Malaysia Airlines um die beliebteste Sportart in dem Land.
Timo Nowack
Timo Nowack