Die Elevate-Suiten sind für Flugzeuge wie Airbus A320 Neo und Boeing 737 Max gedacht.

Richtige SuitenDesigner denken Business Class für Airbus A321 und Boeing 737 Max neu

Heute setzen Fluglinien auch Airbus A321 oder Boeing 737 Max auf Transatlantikstrecken ein. Das Designunternehmen Teague hat einen Sitz entwickelt, der die Businesss Class in den kleinen Fliegern neu definiert.

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Es ist ein Trend in der Luftfahrt, der sich durch die Pandemie noch beschleunigt hat: Fluggesellschaften setzen auch auf langen Strecken, wie etwa über den Atlantik, Schmalrumpfflugzeuge wie den Airbus A321 oder die Boeing 737 Max ein. Mit ihnen lassen sich auch weniger stark nachgefragte Destinationen profitabel bedienen. Doch was geschäftlich Sinn ergibt, stellt die Entwickler von Sitzen vor eine Herausforderung.

Denn: Auf längeren Strecken braucht man eine richtige Business Class, in der die Premium-Kundinnen und -Kunden sich erholen können. Und die meisten dieser Produkte werden aktuell noch für Langstreckenflugzeuge entwickelt. Das heißt, sie nehmen zu viel Platz weg und sind schwerer als Sitze für die kleineren Flieger.

Jede Suite mit Dach

Bei Singapore Airlines und Jetblue sind bereits erste Sitze einer neuen Generation im Einsatz. Doch das Designunternehmen Teague will mit einem neuen Konzept noch ein Stück weiter gehen. Es hat einen Sessel entwickelt, der sich von den bisherigen Produkten radikal unterscheiden soll.

Jeder der Sitze ist in einer kleinen Suite angebracht. Schiebetüren gibt es nicht, die hölzernen Wände, die an einen Bambuswald erinnern sollen, sind aber so angebracht, dass dennoch genug Privatsphäre entsteht. Man wolle, dass ein Kokon für die Reisenden entsteht, ein Ort, den sie ihr Eigen nennen können, schreibt Teague.

Mit den Anforderungen der Behörden im Einklang

Auf den ersten Blick ist nicht ersichtlich, wie sich der Sitz in ein Bett verwandeln lässt, da er nicht wie ein klassischer verstellbarer Business-Sitz aussieht. Möglich wäre, dass man einen Teil herausklappt und mit dem Fußteil am anderen Ende der Kabine verbindet – das wäre ein ähnliches Konzept wie beim neuen Sitz von Finnair.

Auch wenn das Elevate genannte Konzept futuristisch aussieht: Laut Teague ist es im Einklang mit bestehenden Anforderungen der Aufsichtsbehörden entstanden, würde also keine spezielle Zertifizierung mehr benötigen. Die Suite wird in Form eines verlängerten U senkrecht zu den Sitzschienen in der Kabine angebracht. Der Rest der Sitzstruktur kann innerhalb des U befestigt werden. Dadurch können die Befestigungspunkte auf den Gang- und Seitenwandseiten weiter oben in der Kabine angebracht werden. Das entspreche den Anforderungen, die Behörden bei Crashtests stellen.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie sich Teague die Business-Sitze vorstellt.

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