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Wissen, wo der Koffer gerade steckt

Delta Air Lines lässt Passagiere ihren Koffer auf der App live mitverfolgen. Dank RFID-Technik will die amerikanische Fluglinie Geld sparen.

Die Technik nennt sich RFID – radio-frequency identification. Dank eines winzigen Chips lassen sich Dinge automatisch identifizieren und aus der Ferne ansteuern. Fluggesellschaften auf der ganzen Welt haben schon vor einiger Zeit erkannt, dass man damit die Gepäckabwicklung vereinfachen kann.

So testet etwa Lufthansa ein System, bei dem der Passagiere die Gepäcketikette selber zu Hause ausdruckt und am Flughafen in eine Hülle mit RFID-Chip steckt. Das könnte große Vorteile bieten: Wenn sich die Flugroute ändert oder der Passagiere seinen Anschlussflug verpasst, könnte die Fluggesellschaft aktualisierte Daten zum Koffer senden und ihn so neu lenken. Airbus tüftelt zusammen mit dem Informatikkonzern T Systems und dem deutschen Kofferhersteller Rimowa an einem intelligenten Koffer, der sich dank RFID-Chip schnell einchecken und über die ganze Reise verfolgen lässt.

Weltweit verfügbar

Delta Air Lines ist schon weiter. Die amerikanische Fluggesellschaft rüstet für 50 Millionen Dollar ihre 344 Stationen weltweit mit RFID-Sensoren aus. Zudem bekommen die Gepäcketiketten einen RFID-Chip. Dadurch lässt sich die Reise eines Koffers 1:1 verfolgen. Delta erhofft sich dadurch weniger fehlgeleitete und verlorene Gepäckstücke – und dadurch tiefere Kosten. Tests hätten einen Erfolgsrate von 99,9 Prozent gezeigt.

Der Passagier profitiert von einer höheren Transparenz. Er kann auf der Delta-App laufend sehen, wo sich sein Koffer im Moment gerade befindet. Künftig wird ihm der Standort gar direkt auf einer Karte angezeigt. Ein Klick auf einen Punkt zeigt dem Nutzer zusätzliche Infos zum jeweiligen Standort an. Der Service wird bis Ende Jahr in den USA ausgerollt, im kommenden Jahr soll er weltweit verfügbar sein.

Die oben stehende Bildergalerie zeigt, wie Delta auf der App die Kofferreise darstellt.



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