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Ausschlag, Husten, Atemnot

Delta-Mitarbeiter klagen über schädliche Uniformen

Nach den Uniformen von American Airlines stehen nun auch die von Delta in der Kritik. Sie sollen schwere Unverträglichkeitsreaktionen auslösen.

Seit 2018 trägt das Personal von Delta Air Lines Uniformen von Designer Zac Posen. Doch es sieht aus, als käme die neue Kleidung nicht wirklich gut an. Über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben eine Klage gegen den Hersteller Lands End eingereicht. Sie werfen ihm unter anderem Fahrlässigkeit und Gefährdung der Gesundheit des Personals vor.

Die Uniformen würden zahlreiche Beschwerden auslösen – darunter Atemnot, Nasenbluten, allergische Reaktionen der Haut, Schwindel und Ohrensausen. Um herauszufinden, was der Grund für die Probleme sein könnte, habe man zu Hause Tests der Uniformen durchgeführt. Dabei habe man Spuren von Chrom, Antimon, Quecksilber, Formaldehyd, Fluor und Brom gefunden. All diese Stoffe gelten als schädlich für Menschen.

Delta fand keine Probleme

Delta selbst kommt in der Klage nicht vor, Lands End ist als Beschuldigter aufgeführt. Dennoch hat die Fluglinie mittlerweile erklärt, dass sie selbst ausführliche Tests mit den Uniformen durchgeführt habe. Dabei habe man keine Probleme ausgemacht. Lediglich eine Schürze habe Grenzwerte überschritten und sei daher aus der Kollektion entfernt worden.

Es ist nicht das erste Mal, dass Uniformen von Airline-Personal in den USA für Probleme sorgen. American Airlines gab im vergangenen Jahr bekannt, die Uniformen des Herstellers Twin Hills nach nur einem Jahr aus dem Verkehr zu ziehen, nachdem die Beschwerden des Personals über allergische Reaktionen nicht abgerissen hatten. Der neue Ausstatter: Lands End.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Delta-Uniformen.



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