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Beteiligung an Korean Air

Delta baut weltumspannendes Beteiligungsnetz aus

Die amerikanische Fluggesellschaft kauft 4,3 Prozent von Korean Air. Damit geht sie ihre Strategie von Beteiligungen auf der ganzen Welt konsequent weiter.

Simeon Lüthi/aeroTELEGRAPH

Boeing 757 von Delta: Die Fluggesellschaft fliegt auf Beteiligungen.

Sich mit Minderheitsanteilen an anderen Fluggesellschaften zu beteiligen, ist oftmals gefährlich. Der Swissair brach das seinerzeit das Genick, Etihad brachte es hohe Verluste und viel Ärger ein. Das Management von Delta Air Lines kümmert das jedoch wenig. Seit Jahren baut es sich ein globales Beteiligungsportfolio auf.

Der neueste Schritt: Delta kauft 4,3 Prozent der Holding Hanjin-KAL, der Korean Air gehört. Damit unterstreiche man den Willen, das bestehende Joint Venture mit Korean Air zum Erfolg zu machen, so das Unternehmen am Donnerstag (20. Juni) in einer Mitteilung. Die Kooperation startete im Frühjahr 2018 und sieht Codesharing in den Netzwerken vor, die gegenseitige Anerkennung der Meilenprogramme, gemeinsame Vertriebs- und Marketingaktivitäten im transpazifischen Verkehr und gemeinsame Frachtdienste.

Von Nord- über Südamerika bis nach Asien

Damit besitzt Delta ein immer weltumspannenderes Beteiligungsnetz. In Nordamerika sind sie mit 49 Prozent an Aeromexico und mit 17 Prozent an Republic Airways beteiligt. In Europa halten sie 49 Prozent von Virgin Atlantic und 10 Prozent von Air France-KLM. In Asien besitzen sie neuerdings 4,3 Prozent von Korean Air und seit einiger Zeit 3 Prozent von China Eastern. Und in Südamerika kontrolliert Delta 9 Prozent der brasilianischen Gol.

Und damit hat Delta nicht genug. Die Fluggesellschaft möchte zusammen mit der italienischen Staatsbahn auch bei Alitalia mitmachen. Ob sie dabei zum Zuge kommt, ist allerdings offen.



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