Visualisierung: So würden Boeing 787 von Lufthansa, Swiss und Austrian aussehen.

Vier Dreamliner für Austrian?Das Rätselraten um die Boeing 787 der Lufthansa-Gruppe

Wie teilt Lufthansa ihre 25 bestellten Dreamliner unter den Airlines der Gruppe auf? Erneut gibt es Spekulationen über Boeing 787 für Austrian Airlines.

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Es sind die Nachfolger für Airbus A380, A340, Boeing 767 und Co. Die Lufthansa-Gruppe hat aktuell offene Bestellungen für insgesamt 73 Passagierflugzeuge für die Langstrecke: 28 Airbus A350-900, 20 Boeing 777-9 sowie 25 Boeing 787-9 Dreamliner.

Die Lieferungen der Boeing 777-9 liegen noch am weitesten in der Ferne. Die großen Flieger kommen frühestens 2023, wenn es nicht weitere Verzögerungen gibt, und Lufthansa freut das sogar. Der Airbus A350 wird zwar mit der First Class eine Neuerung bekommen und es stellt sich die Frage, ob zum Beispiel Lufthansa-Tochter Swiss einige der Maschinen erhält. Das Modell an sich gehört aber bereits zur Lufthansa-Flotte und ist daher kein Novum.

Viele Spekulationen rund um 787-Bestellungen

Die aktuellste und spannendste Order ist daher die Bestellung von 25 Boeing 787-9 Dreamlinern. 20 orderte Lufthansa im Jahr 2019 - in Sachen Triebwerke sind sie in Boeings Orderbuch gekennzeichnet als «Not Specified», also «Nicht festgelegt». Fünf weitere ordert der Luftfahrtkonzern im Frühjahr 2021. Bei ihnen handelt es sich um bereits produzierte Jets, die andere Kunden derzeit nicht abnehmen wollen, sogenannte White Tails. Sie tragen Triebwerke von GE Aviation. Der erste dieser Flieger wird noch im laufenden Jahr geliefert.

Die Dreamliner-Order sorgt auch für die meisten Spekulationen. Zum einen geht es darum, für welche Airlines die fünf zusätzlichen 787 vorher bestimmt waren. Zuerst kursierte der Name Norwegian. Dann berichtete das Magazin Air Finance Journal jedoch, dass eines der Flugzeuge für die chinesische Suparna Airlines vorgesehen war und vier der Jets zuerst an Hainan Airlines gehen sollten, dann an die indische Vistara.

Gerücht über vier Boeing 787 für Austrian

Für Diskussionen sorgt ebenfalls die Frage, wie die Dreamliner in der Lufthansa-Gruppe aufgeteilt werden. So macht derzeit in Foren das Gerücht die Runde, Austrian Airlines werde vier der Boeing 787-9 erhalten, die Lufthansa 2019 bestellt hat. Sie sollen demnach ab Herbst 2022 ausgeliefert werden, Triebwerke vom Typ Rolls-Royce Trent 1000 tragen und über eine neue Business Class und eine neue Premium Economy verfügen. Schwester Swiss hat erst kürzlich den neuen Premium-Economy-Sitz der Gruppe vorgestellt.

Und auch in diesem Gerücht taucht erneut der Name Norwegian auf. Denn angeblich soll es sich auch bei den Flugzeugen für Austrian Airlines ebenfalls um White Tails handeln - die ursprünglich für den norwegischen Billigflieger vorgesehen waren. Die österreichische Fluglinie erklärte auf Anfrage von aeroTELEGRAPH, man äußere sich nicht zu Gerüchten.

Dreamliner bietet sich an für Drehkreuz Wien

Bestätigt ist also weiterhin nichts. Zwar drängt sich die 787 schon lange als Langstreckenlösung für die Flotte von Austrian auf, die Boeing 767 und Boeing 777 ablösen muss. Das Modell wäre hinsichtlich der Größe wohl ideal für die Ansprüche der Airline am Drehkreuz Wien. Dennoch ist auch Swiss für einen Teil der Dreamliner-Order noch nicht ganz aus dem Rennen. Solange sich die Lufthansa-Gruppe nicht die Karten gucken lässt, werden die Spekulationen und das Rätselraten um die Dreamliner daher nicht abreißen.

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