Visualisierung der Boeing 777-9 von Lufthansa: 20 Exemplare sind fest bestellt.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr«Wir stehen zu unseren Boeing-777X-Orders»

Boeing stuft viele 777X-Orders als unsicher ein. Lufthansa bekennt sich dagegen zu ihrer Bestellung - gerade aufgrund der Verspätung.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Wo man auch hinschaut, es läuft nicht gut für den amerikanischen Flugzeugbauer. Boeing 737 Max können aufgrund eines Elektrikproblems vorübergehend wieder nicht ausgeliefert werden, Boeing 787 müssen untersucht werden auf beschädigte Paneele im Frachtraum. Und bei der 777X stuft der Hersteller derzeit 92 der insgesamt 320 Orders als unsicher ein.

Zuletzt gab es Berichte, Cathay Pacific plane, ihre Bestellung von 21 auf nur noch 10 bis 15 Boeing 777X zu reduzieren. Auch Lufthansa hatte 2019 schon mal einen Rückzieher gemacht: Aus ursprünglich 34 angekündigten Bestellungen machte die deutsche Fluggesellschaft 20 feste Orders plus 14 Optionen.

«Das richtige Flugzeug , vor allem jetzt, wo es später kommt»

Von Lufthansa gibt es nun aber Entwarnung: Boeing kann den Auftrag für 20 Boeing 777-9 - die größere Variante der 777X - zu den sicheren Bestellungen zählen. «Wir stehen zu unseren 777-9X-Orders», sagt Lufthansa-Chef Carsten Spohr auf eine Frage von aeroTELEGRAPH.

Dass die 777X mit viel Verspätung erst ab Ende 2023 ausgeliefert werden soll, ist aufgrund der Corona-Krise kein Nachteil mehr - im Gegenteil. «Wir glauben, es ist das richtige Flugzeug für uns, vor allem jetzt, wo es später kommt», sagt der Lufthansa-Chef. «Wir brauchen in den nächsten Jahren tendenziell erst unsere kleineren Interkont-Flugzeuge.» Bei der 777X verhandele man mit Boeing über den Auslieferungsplan ab 2023.

Verhandlungen über mehr kleine Langstreckenjets

Mit Blick auf kleinere Langstreckenflieger sagt Spohr, diese seien «teilweise im Zulauf», man verhandele aber auch darüber, «zusätzliche zu bekommen». Der Konzernchef hatte schon im Februar erklärt, Lufthansa führe sowohl mit Airbus als auch mit Boeing Gespräche über zusätzliche kleinere Langstreckenflugzeuge.

Auf die Frage, ob es um Umwandlungen von Bestellungen gehe oder gar um neue Orders, sagte Spohr damals, das hänge ganz von den Bedingungen ab. Wenn die Fluggesellschaft ihre 777X-Order nicht reduziert, bleiben folgende Optionen: Lufthansa ordert oder least zusätzliche Boeing 787, über die 20 bereits bestellten hinaus. Oder die Fluglinie setzt zusätzlich zu den offenen Bestellungen für 26 Airbus A350-900 entweder auf weitere A350-900 oder auf A330 Neo oder A321 XLR - als Order, Umwandlung oder Leasing.

Mehr zum Thema

Cathay Pacific will wohl weniger Boeing 777X

Cathay Pacific will wohl weniger Boeing 777X

Boeings vierter Testflieger vom Typ 777-9: Hebt seit September 2020 ab.

Boeing verschiebt 777X auf Ende 2023

Zusammenbau der Rumpfteile der ersten Boeing 777-9 für Lufthansa im Februar 2019 bei Boeing: Geflogen ist das Modell immer noch nicht.

Lufthansa macht Rückzieher bei der Boeing 777X

ticker-lufthansa

Lufthansa und Air China weiten Codeshare auf Lateinamerika aus

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies