Streckennetz: Bei fast allen Airlines kleiner als früher.

Neue StreckenCorona macht die fünfte Freiheit wieder attraktiver

Flüge unter der fünften Freiheit erfreuen sich gerade steigender Beliebtheit. Und dabei dürfte es auch noch eine Weile bleiben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Noch in den Siebzigerjahren war man auf Langstreckenflügen ganz schön lang unterwegs. Lufthansa führte beispielsweise die Verbindung von Frankfurt nach Tokio über Athen, Delhi, Bangkok und Hongkong. Swissair stoppte zwischen Singapur und Zürich in Colombo, Mumbai, Karachi und Genf.

Das würden Passagiere heute nicht mehr akzeptieren. In den vergangenen Jahren hat man sich daran gewöhnt, dass es kaum mehr Zwischenlandungen gibt und dass man mit ein, maximal zwei Mal umsteigen alle Punkte dieser Erde erreichen kann. Zu immer mehr Zielen gab es dank steigender Nachfrage und zunehmender Konkurrenz Nonstopflüge. Und dann kam die Pandemie.

Zusätzliche Einnahmen, auch durch Fracht

Die Corona-Krise dreht das Rad der Geschichte vorübergehend etwas zurück. Fluggesellschaften konzentrieren sich jetzt zuerst auf die lukrativen Strecken mit hohen Margen. Wer an weniger stark nachgefragte Destinationen reisen will, muss umsteigen oder eine Zwischenlandung akzeptieren.

Eine Folge davon ist auch, dass Flüge unter der fünften Freiheit der Luftfahrt zunehmen. Der Begriff bezeichnet Flüge, deren Start- und Zielort nicht im Heimatland der entsprechenden Airline liegen. Gulf Air hat etwa kürzlich Flüge zwischen Athen und Larnaca aufgenommen, Singapore Airlines von Kopenhagen nach Rom und Qatar Airways plant einen Flug von Doha via Mailand nach Mexico City. «Die Aufnahme von Flügen der fünften Freiheit führt während und nach der Pandemie zu zusätzlichen Einnahmemöglichkeiten», sagt Luftfahrtberater Linus Benjamin Bauer. Dabei könne auch die Frachtbeförderung im Bauch der Flieger spannend sein.

Langstreckennachfrage erholt sich langsam

Das sieht auch Luftfahrtanalyst Addison Schonland von Air Insight so. Noch seien nicht viele Märkte geöffnet, daher schauten sich Fluggesellschaften nach allen Möglichkeiten um, Einnahmen zu generieren. «Flüge unter der fünften Freiheit ermöglichen ihnen, etwas Verkehr und Umsatz zu bekommen», sagt er.

Solche Verbindungen zwischen zwei ausländischen Staaten erlaube es Fluggesellschaften, das Netz langsam wieder aufzubauen, sagt Bauer. Der Berater verweist darauf, dass man nicht erwartet, dass sich die Langstreckennachfrage frühestens 2023 erholen wird. Bei einem Flug unter der fünften Freiheit kann eine Fluggesellschaft aus dem Staat A – Erlaubnis der betroffenen Länder vorausgesetzt – zahlende Passagiere zwischen zwei Drittstaaten B und C transportieren.

Mehr zum Thema

Boeing 787 von Ethiopian Airlines: Der Dreamliner fliegt ab Juni mit Fünfte-Freiheit-Rechten von Addis Abeba über Madrid nach Dublin.

Sechs bemerkenswerte Fünfte-Freiheit-Flüge

Dreamliner von Gulf Air:  Die Fluggesellschaft plant eine sanfte Expansion.

Gulf Air fliegt innerhalb Europas

Singapore Airlines: Singapur - Kuala Lumpur, 296 Kilometer.

Singapore Airlines fliegt mit A350 zwischen Kopenhagen und Rom

ticker-gulf-air

Gulf Air hat bis Ende Mai 75 Prozent ihres Streckennetzes wiederhergestellt

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil