Jet von Condor: Die deutsche Airline fliegt weiter.

Thomas Cook am EndeCondor fliegt weiter

Die deutsche Tochter von Thomas Cook stellt klar: Trotz drohender Insolvenz der Mutter hält Condor den Flugbetrieb aufrecht.

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Die Reisebranche schaute den ganzen Sonntag (22. September) über gebannt nach Großbritannien. Im Finanzzentrum der britischen Hauptstadt entschied sich die Zukunft des Traditionskonzerns Thomas Cook. Und es sieht nicht gut aus. Beobachter gehen davon aus, dass am Montag früh die Insolvenz angekündigt wird.

Das wirft auch viele Fragen über die Zukunft der deutschen Thomas-Cook-Tochter Condor auf. Die äußerte sich um kurz vor Mitternacht. «Condor erhält den Flugbetrieb aufrecht», schrieb der Ferienflieger. Weitere Details würden in Kürze folgen.

3500 Mitarbeiter

Kurz darauf erschien auch auf der Homepage der Airline ein Hinweis, in dem mitgeteilt wurde, dass die Flüge von Condor planmäßig stattfinden. Was genau das für die Zukunft des deutschen Ferienfliegers zu bedeuten hat, und wie das mit dem Zustand des Mutterkonzerns zusammenhängt, dazu gab es in den frühen Morgenstunden noch keine Details.

Condor ist nach dem Aus von Air Berlin und Germania die zweitgrößte deutsche Fluglinie. Rund 3500 Mitarbeiter arbeiten für sie. Eine Flotte von rund 45 Flugzeugen fliegt jährlich rund sieben Millionen Passagiere an etwa 75 Ferienziele. Wie Condor-Chef Ralf Teckentrup erst kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH sagte, verdienen sowohl seine Airline als auch die anderen Airlines des Konzerns «seit vielen Jahren Geld».

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