Comac C919 im Test: In zwei Jahren bekommen die ersten Kunden ihre Flieger - wenn alles klappt.

C919Comac hat Problem in den USA

Der chinesische Flugzeugbauer will sein neues Kurz- und Mittelstreckenflugzeug auch ins Ausland verkaufen. Dazu muss Comac aber erst ein Problem mit den Behörden in den USA lösen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vor zehn Jahren startete Chinas Luftfahrtindustrie ein ehrgeiziges Programm. Die Volksrepublik wollte ein Kurz- und Mittelstreckenflugzeug entwickeln, das die A320-Familie von Airbus und die 737-Varianten von Boeing konkurrenzieren kann. Das Resultat ist die zweistrahlige Comac C919, die vergangenes Jahr zum ersten mal in der Luft war. Ab 2021 sollen die ersten Exemplare an Kunden ausgeliefert werden.

Bisher sammelte Comac vor allem inländische Orders für die C919 ein. Das soll sich ändern. Dazu braucht der chinesische Flieger aber die Zertifizierung durch ausländische Aufsichtsbehörden. Und zumindest in den USA ist der Hersteller dabei offenbar auf ein Hindernis gestoßen, wie das Fachportal AIN berichtet. Demnach soll die Federal Aviation Administration FAA Vorbehalte in Bezug auf die Gestaltung des Cockpits haben.

Interaktion zwischen Mensch und Maschine

Konkret geht es um die Regeln des Rundbriefs 25.1302-1, in denen festgehalten wird, wie Cockpits designt sein müssen, um eine möglichst gute Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu ermöglichen. Offenbar kennen die chinesischen Behörden keine solchen Vorschriften. Nun muss Comac nochmals über die Bücher oder die US-Behörde FAA überzeugen.

Von den 815 Bestellungen für die Comac C919 kommen bisher nur 34 aus dem Ausland.

Mehr zum Thema

Die Triebwerke stammen aus dem Westen – es sind CFM Leap 1C. Die ähnlichen Modelle Leap 1A und Leap 1B treiben A320 und Boeing 737 an.

Comac will C919 ab 2021 ausliefern

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil