Comac C919 im Test: In zwei Jahren bekommen die ersten Kunden ihre Flieger - wenn alles klappt.

C919Comac hat Problem in den USA

Der chinesische Flugzeugbauer will sein neues Kurz- und Mittelstreckenflugzeug auch ins Ausland verkaufen. Dazu muss Comac aber erst ein Problem mit den Behörden in den USA lösen.

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Vor zehn Jahren startete Chinas Luftfahrtindustrie ein ehrgeiziges Programm. Die Volksrepublik wollte ein Kurz- und Mittelstreckenflugzeug entwickeln, das die A320-Familie von Airbus und die 737-Varianten von Boeing konkurrenzieren kann. Das Resultat ist die zweistrahlige Comac C919, die vergangenes Jahr zum ersten mal in der Luft war. Ab 2021 sollen die ersten Exemplare an Kunden ausgeliefert werden.

Bisher sammelte Comac vor allem inländische Orders für die C919 ein. Das soll sich ändern. Dazu braucht der chinesische Flieger aber die Zertifizierung durch ausländische Aufsichtsbehörden. Und zumindest in den USA ist der Hersteller dabei offenbar auf ein Hindernis gestoßen, wie das Fachportal AIN berichtet. Demnach soll die Federal Aviation Administration FAA Vorbehalte in Bezug auf die Gestaltung des Cockpits haben.

Interaktion zwischen Mensch und Maschine

Konkret geht es um die Regeln des Rundbriefs 25.1302-1, in denen festgehalten wird, wie Cockpits designt sein müssen, um eine möglichst gute Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu ermöglichen. Offenbar kennen die chinesischen Behörden keine solchen Vorschriften. Nun muss Comac nochmals über die Bücher oder die US-Behörde FAA überzeugen.

Von den 815 Bestellungen für die Comac C919 kommen bisher nur 34 aus dem Ausland.

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Die Triebwerke stammen aus dem Westen – es sind CFM Leap 1C. Die ähnlichen Modelle Leap 1A und Leap 1B treiben A320 und Boeing 737 an.

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