A380 von China Southern: Schlecht ausgelastet.

A380 belastet China Southern

Die chinesische Fluggesellschaft fliegt mit dem Superjumbo von Airbus riesige Verluste ein. Daher muss sie nun Auslandflüge forcieren.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Drei A380 stehen bei China Southern Airlines bereits im Einsatz. Dieser Tage liefert Airbus den vierten an die chinesische Fluggesellschaft aus. Und im Januar wird der fünfte an der Heimbasis in Guangzhou erwartet. Richtig warm wird man bei der Airline mit dem Riesenflieger aber bislang nicht. «Der Verlust auf den A380-Strecken betrug im ersten Halbjahr weniger als 100 Millionen Yuan», sagte Aufsichtsratssekretär Xie Bing gemäß dem Fachportal World Civil Aviation Resources Net vergangene Woche vor den Medien. Auch andere Publikationen berichteten von den hohen Verlusten. 100 Millionen Yuan sind immerhin rund 12 Millionen Euro. Zwei Superjumbos fliegen momentan zwischen Guangzhou und Peking hin und her. Hier betrage der Sitzladefaktor unter 80 Prozent, so Xie. Der andere ist zwischen Peking und Hong Kong unterwegs. «Die Route läuft nicht sehr gut», so der Aufsichtsrat weiter.

Gemäß Airbus müssen auf einem A380 rund 65 Prozent der Sitze gefüllt sein, damit ein Flug profitabel sein kann. Offenbar erreicht China Southern das auf seinen Inlandstrecken im Durchschnitt noch nicht. Die Airline bietet auf dem Riesenflieger von Airbus acht Firstclass, 70 Business- und 428 Economyplätze an. Experten glauben, dass man sie auf derart kurzen Strecken nicht zu vernünftigen Preisen füllen kann. Alleine die Abschreibungskosten betrügen pro Tag 500'000 Yuan, rechnet Luftfahrtprofessor Li Xiaojin von der University of China in Tianjin gemäß der Zeitung Want China Times vor.

Der große Test im Ausland

Für China Southern sind deshalb Flüge ins Ausland von zentraler Bedeutung, weil dort die erzielbaren Preise höher sind. In einem Monat ist es soweit. Ab dem 12. Oktober wird die Airline mit dem A380 von Guangzhou nach Los Angeles fliegen. Sie plant zudem ab diesem Herbst auch den Einsatz des Riesenfliegers auf der Strecke von Peking nach Paris im Codeshare mit Air China. Auch die Verbindung von Sydney via Guangzhou nach London wird derzeit auf eine Umstellung auf den A380 überprüft. Bisher fliegt auf der Strecke eine Boeing B777.

Mehr zum Thema

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

airbus a380 emirates amsterdam schiphol

Airbus A380 von Emirates braucht drei Stunden von der Piste bis zum Gate

Die D-AIMA, hier auf einem Archivbild: Jürgen Raps lieferte das Flugzeug aus.

Lufthansa nimmt mit einer speziellen Geste Abschied von Jürgen Raps

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack