Dreamliner von China Southern Airlines: Musste früher landen als geplant.

China Southern AirlinesMilitärmanöver führen zu Kerosinmangel

Ein Dreamliner von China Southern Airlines landete in Amsterdam statt in London - wegen Kerosinmangels. Er musste zuvor einen Umweg wegen Militärmanövern fliegen. Die Übungen stören den Flugverkehr auch sonst.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Passagiere an Bord des Dreamliners von China Southern Airlines freuten sich vergangenen Montag (3. August)  auf einen Abend in London. Statt an der Themse landete ihr Flugzeug aber in Amsterdam. Die Boeing 787 der chinesischen Fluglinie hatte offenbar nicht mehr genug Kerosin, um den Flughafen Heathrow zu erreichen, wie Air Live Net berichtet. Sie musste deshalb zur Sicherheit in der niederländischen Hauptstadt landen.

Doch wie kam es dazu, wo doch Flugzeuge reichlich Reservetreibstoff geladen haben müssen, damit sie auch weiter gelegene Ausweichflughäfen erreichen können? Offenbar bekam der Pilot des Dreamliners von China Southern Airlines beim Start in Guangzhou eine staatliche Order. Er habe den Luftraum großzügig zu umfliegen, der für chinesische Militärmanöver in der Region gebraucht wurde. Das führte zu einem ziemlichen Umweg.

Bis zu 26.000 Flüge fallen in China aus

Militärische Übungen hatten in den letzten Wochen immer wieder Auswirkungen auf den Flugverkehr in China. Ende Juli/Anfang August verbot die Regierung in Peking alle Charter- und Privatflüge im Osten des Landes für drei Wochen. Gleichzeitig wies sie die Fluggesellschaften an, ihre Flüge zu reduzieren. Experten rechneten mit bis zu 26.000 ausfallenden Flügen wegen der Routine-Manöver, die bis zum 15. August dauern.

Mehr zum Thema

Comac C919, hier ein Exemplar von China Southern: Wie lange müssen Airlines auf das Flugzeug warten?

Neue Kunden interessieren sich für die C919 - aber Comac kämpft mit Produktionsproblemen

Der umlackierte Airbus A319: Trägt nun den Schriftzug Xizang Airlines.

Heißt Tibet Airlines bald nicht mehr Tibet Airlines?

ticker-china

China bestätigt Bestellung von 200 Flugzeugen bei Boeing

Boeing 787: Auch dieses Modell dürfte in der Order aus China enthalten sein.

Boeing ist zurück im Spiel mit China - aber kleiner und geheimnisvoller als erwartet

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies